Südostasien verschärft Gesundheitskontrollen aufgrund des Ebola-Ausbruchs

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Mehrere Länder Südostasiens haben damit begonnen, ihre Gesundheitskontrollen an den Einreisestellen zu verschärfen, nachdem im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DRK) ein Ebola-Ausbruch gemeldet wurde, der in diesem Land bereits rund hundert Todesopfer gefordert hat.

Thailand hat angekündigt, Reisende aus Hochrisikogebieten zu überwachen, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit am Wochenende zu einem Gesundheitsnotstand von internationaler Tragweite erklärt hatte.

Wie das thailändische Amt für Krankheitskontrolle auf Facebook veröffentlichte, gelten in Bangkok strenge Kontrollen für Reisende, die die Landesgrenzen überqueren, da der Tourismus der wichtigste Wirtschaftsmotor des Landes ist. Es wies zudem darauf hin, dass das Team für Krankheitskontrolle und -forschung medizinische Einrichtungen im ganzen Land in Alarmbereitschaft versetzt habe, die „bereit sind, sofort zu reagieren“, falls dies erforderlich sein sollte.

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Der Sprecher des indonesischen Gesundheitsministeriums, Aji Muhawarman, teilte seinerseits mit, dass Jakarta die Überwachung und die Koordination mit den globalen Gesundheitsnetzwerken verstärke, und betonte die Notwendigkeit einer weltweiten Überwachung. Indonesien hat die Überwachung an Einreisestellen wie Flughäfen intensiviert und die Koordination mit Krankenhäusern und öffentlichen Gesundheitsbehörden verstärkt, um die Früherkennung und die Reaktionsfähigkeit zu verbessern, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Antara.

Auch das vietnamesische Gesundheitsministerium versicherte, die Überwachungsmaßnahmen in medizinischen Einrichtungen und an Grenzübergängen verstärkt zu haben, wie die Presse in Hanoi berichtete. In diesem Zusammenhang betonte der philippinische Gesundheitsminister Teodoro Herbosa in Genf die „strikte Vorbereitung“ des asiatischen Archipels auf die Grenzkontrollen, nachdem die WHO die Gesundheitsminister einberufen hatte, um den ausgerufenen globalen Gesundheitsnotstand zu besprechen.

Keines der genannten Länder hat bislang einen Ebola-Fall festgestellt, und außerhalb der DR Kongo wurden nur in Uganda und im Sudan Infektionen registriert. Bangkok, Jakarta, Hanoi und Manila haben der Bevölkerung ebenfalls Präventionsrichtlinien mitgeteilt und Reisende, die aus betroffenen Ländern zurückkehren und Symptome aufweisen, dringend aufgefordert, umgehend medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Nach den neuesten Daten der WHO beläuft sich die Zahl der Todesfälle in der DR Kongo auf 88, während die Regierung in Kinshasa die Zahl auf 116 erhöht hat.

Quelle: Agenturen