Trifft Trumps Schritt in Deutschland auch Spanien?

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Spanien blickt mit gemischten Gefühlen auf die Ankündigung von Donald Trump, US-Truppen aus Deutschland abzuziehen. Außenminister José Manuel Albares betonte zwar, dass Spanien ein verlässlicher NATO-Partner sei und die US-Basen im Land normal weiterarbeiten würden. Er versuchte damit, Befürchtungen zu zerstreuen, dass Spanien aufgrund seiner Positionen in internationalen Konflikten ins Visier der USA geraten könnte.

Die strategisch wichtigen US-Stützpunkte in Rota und Morón de la Frontera sind für Washington essentiell, bedeuten für Spanien aber auch politische Sensibilität.

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Albares wies auf Spaniens aktive Rolle in NATO-Missionen hin, um zu zeigen, dass das Land seinen Verpflichtungen nachkommt. Auf die Frage nach möglichen Vergeltungsmaßnahmen wegen der Iran-Politik antwortete er mit einem klaren „Nein“.

Arbeitsministerin Yolanda Díaz äußerte sich hingegen deutlich kritischer und forderte eine klarere Haltung der EU gegenüber den USA. Dieser Gegensatz innerhalb der Regierung spiegelt die Zerrissenheit wider, einerseits Stabilität gegenüber Verbündeten zu demonstrieren, andererseits im Inland Eigenständigkeit zu zeigen.

Die eigentliche Frage ist, ob Europa geeint genug ist, um dem Druck der USA standzuhalten, wenn Washington seine militärische Präsenz als Druckmittel einsetzt.

Quelle: Agenturen