Der US-Präsident, Donald Trump, wurde vor seiner Abreise aus der Türkei nach der Teilnahme am NATO-Gipfel versteckt in einem Wagen transportiert, der normalerweise für den Transport von Gepäck und Personal genutzt wird. Auf der Rückreise in die USA wurde ein zweites Flugzeug als Ablenkungsmanöver angesichts der Bedrohung durch den Iran eingesetzt, wie lokale Medien am Montag (10.08.2026) berichteten.
Laut hochrangigen Beamten des Weißen Hauses, die von der „New York Times“ und der „Washington Post“ zitiert wurden, entwickelten die US-Behörden eine geheime Strategie, um Trump während des NATO-Gipfels im vergangenen Monat diskret aus der Türkei herauszubringen. Der Plan wurde ausgearbeitet, nachdem die Geheimdienste eine glaubwürdige Bedrohung durch den Iran gegen das Präsidentenflugzeug festgestellt hatten.
Die Bedrohung richtete sich laut den von beiden Zeitungen zitierten Beamten speziell gegen die „Air Force One“, weshalb die Sicherheitskräfte versuchten zu verhindern, dass festgestellt werden konnte, welches der Flugzeuge den Präsidenten beförderte. Trump wurde mit einem Dienstwagen von seinem Aufenthaltsort zu einem Militärflugzeug gebracht, das auf ihn wartete, um ihn in die USA zurückzubringen.
Im Rahmen der Operation startete auch ein weiteres Präsidentenflugzeug aus der Türkei, um als Ablenkungsmanöver zu dienen und es potenziellen Angreifern zu erschweren, das Flugzeug zu identifizieren, in dem Trump reiste.
Das Manöver war Teil einer umfassenderen Maßnahme, um die Bewegungen des Präsidenten zu verschleiern und das Risiko zu verringern, dass er während der Reise geortet werden könnte. Zu diesem Zeitpunkt bestritt Trump, dass der Flugzeugwechsel auf eine iranische Bedrohung zurückzuführen sei, und erklärte, die neue „Air Force One“ werde nach Großbritannien fliegen, damit das US-Militär sie kennenlernen könne. Auf die Frage, ob eine glaubwürdige Bedrohung gegen das Flugzeug vorliege, antwortete er: „Ich bin ständig bedroht. Ich stehe ganz oben auf ihrer Liste.“
Quelle: Agenturen





