“Überalterung” in Spanien macht sich bemerkbar

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Es ist kein Geheimnis, dass Spaniens Bevölkerung immer älter wird. In den letzten Jahren hat sich das Phänomen der Überalterung immer deutlicher manifestiert, mit weitreichenden Folgen für die Gesellschaft. Während es früher eher die Ausnahme war, im höheren Alter zu sterben, ist es heute zunehmend die Norm. So zeigen aktuelle Zahlen, dass fast zwei von drei Spaniern im Alter von über 80 Jahren sterben.

Jüngste Daten des spanischen Statistikamtes (INE) zeigen deutlich, dass die Überalterung in Spanien in den letzten Jahren erheblich zugenommen hat. Aus den Zahlen geht hervor, dass in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 nicht weniger als 48.520 Menschen im Alter von 90 Jahren oder mehr gestorben sind. Dies entspricht einem Anstieg von 144 % im Vergleich zum Jahr 2000, als „nur“ 19 836 Menschen im Alter von 90 Jahren oder mehr gestorben waren.

Diese Zahlen zeigen deutlich, dass die Bevölkerung Spaniens altert. Während der Tod im hohen Alter früher die Ausnahme war, ist er heute zunehmend die Regel. Diese Entwicklung hat natürlich tiefgreifende Auswirkungen auf die spanische Gesellschaft.

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Die Alterung der spanischen Bevölkerung vollzieht sich nicht überall gleich. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den autonomen Gemeinschaften, sowohl was das Ausmaß als auch das Tempo dieser demografischen Entwicklung betrifft.

Die drei autonomen Gemeinschaften mit den höchsten Sterblichkeitsraten über 90 Jahren sind Castilla y León (37 %), La Rioja (36 %) und Aragón (36 %). Die niedrigsten Raten weisen dagegen die Kanarischen Inseln (20 %), Andalusien (24 %) und Murcia (24 %) auf. Die Region Valencia liegt mit 26 % ebenfalls unter dem nationalen Durchschnitt.

Die Zahlen zeigen, dass es in Spanien erhebliche regionale Unterschiede in Bezug auf den Grad der Überalterung gibt. Einige autonome Regionen wie Aragonien sowie Kastilien und León leiden unter einer stark alternden Bevölkerung, während andere wie Extremadura eine relativ junge Bevölkerungszusammensetzung aufweisen. Diese Unterschiede hängen mit Faktoren wie der Geburtenrate, der Lebenserwartung und den Migrationsmustern zusammen.

Quelle: Agenturen