Unwetter und Schnee auf Süd-Teneriffa

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Das vergangene Wochenende auf Teneriffa war von extremen Wetterbedingungen geprägt, die Südspaniens sonnenverwöhnte Insel in einen Ausnahmezustand versetzten. Während sintflutartige Regenfälle Straßen in Südstädten wie El Médano überfluteten, verwandelte sich der Gipfel des Teide – Spaniens höchster Berg – in eine verschneite Winterlandschaft. Für Einwohner wie Besucher bedeutete dies zahlreiche Einschränkungen und eindrucksvolle Naturgewalten.

Besonders betroffen war der Süden der Insel. Innerhalb nur einer Stunde wurden in El Médano 26 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen, was zu großflächigen Überschwemmungen rund um den Hauptstrand führte. Die Inselverwaltung aktivierte umgehend einen Notfallplan, während Teile der Infrastruktur – von Wanderwegen im Anaga-Gebirge bis zum berühmten Auditorio de Tenerife – vorsorglich gesperrt wurden. Auch spektakuläre Rettungseinsätze waren nötig, etwa als ein Schwimmer in der aufgewühlten See vor El Médano in Not geriet.

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Doch nicht nur Wasser prägte das Bild: Der Teide zeigte sich mit einer dicken Schneeschicht bedeckt – ein erstes, beeindruckendes Zeichen des Winters und zugleich ein Sinnbild für die Unberechenbarkeit der Wetterlagen auf den Kanaren. Zugänge zum Gipfel wurden vorübergehend gesperrt, um Besucher vor gefährlichen Bedingungen zu schützen.

Stromausfälle, blockierte Straßen und Erdrutsche komplettierten das Bild eines ganz besonderen Inseltages. Die Behörden mahnten zur Vorsicht, rieten von allen nicht absolut notwendigen Fahrten ab und appellierten, die Anweisungen des Zivilschutzes zu befolgen. Auch in den nächsten Tagen bleibt das Wetter unbeständig, besonders in den westlichen Regionen kündigen sich weitere starke Niederschläge an. Für alle, die sich aktuell auf Teneriffa aufhalten, gilt: Die Natur der Insel ist beeindruckend – aber gerade bei solch extremen Wetterlagen ist Vorsicht oberstes Gebot.

Quelle: Agenturen