USA und Iran entsenden Delegationen nach Pakistan

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Die Sonderbeauftragten des Weißen Hauses, Steve Witkoff und Jared Kushner, werden am Samstag (25.04.2026) nach Pakistan reisen, um an einer neuen Runde von Friedensverhandlungen mit Pakistan teilzunehmen, wie die Sprecherin der Regierung, Karoline Leavitt, am Freitag bekannt gab.

„Der Präsident (Donald Trump) hat beschlossen, den Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Islamabad zu entsenden, da die Iraner persönlich sprechen wollen. Der Präsident ist immer bereit, der Diplomatie eine Chance zu geben. Daher werden Steve und Jared morgen nach Pakistan reisen, um den Iranern zuzuhören“, erklärte Leavitt gegenüber der Presse im Weißen Haus.

Laut Trumps Sprecherin haben die Vereinigten Staaten in den letzten Tagen „einige Fortschritte“ seitens des Iran festgestellt, was ein persönliches Treffen erleichtert. An dieser Reise nimmt jedoch der Vizepräsident, JD Vance, nicht teil, der die Delegation leitete, die am 11. und 12. April in Islamabad an der ersten Gesprächsrunde mit dem Iran teilnahm, die ohne Einigung endete.

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In einem Interview mit dem Sender Fox News erklärte Leavitt, dass der Vizepräsident trotz seiner Abwesenheit „weiterhin intensiv in diesen gesamten Prozess eingebunden ist und gespannt sein wird“, was sich zusammen mit dem Präsidenten, dem Außenminister, Marco Rubio und dem gesamten nationalen Sicherheitsteam ereignet.

Auf iranischer Seite wird die Teilnahme von Außenminister Abbas Araqchi erwartet, der am Freitag auf seinem Account im sozialen Netzwerk X den Beginn einer „zeitgemäßen“ Regionalreise nach Islamabad, Maskat und Moskau ankündigte.

Nicht teilnehmen wird hingegen der iranische Parlamentspräsident Mohamad Baqer Qalibaf, der die letzte Delegation leitete, die sich mit JD Vance traf. Trump kündigte am Dienstag einen unbefristeten Waffenstillstand im Iran-Krieg an, bis die iranische Regierung einen Vorschlag für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges vorlegt.

Islamabad, wo am 11. und 12. April die gescheiterte erste Verhandlungsrunde stattfand, ist weiterhin bereit, die Parteien zu empfangen, obwohl die Kontakte ins Stocken geraten sind, da der Iran sich weigert, an den Verhandlungstisch zu treten, solange die USA die Seeblockade seiner Häfen und Schiffe aufrechterhalten.

Quelle: Agenturen