Ein verheerender Waldbrand nahe Los Gallardos in der Provinz Almería hat seit dem 9. Juli mindestens zwölf Menschenleben gefordert. Es handelt sich um das tödlichste Feuer in Andalusien seit Jahrzehnten. Die Ursache war ein heruntergefallenes Stromkabel, das in der trockenen Vegetation ein Feuer entfachte, das sich rasend schnell ausbreitete.
Starke Windböen von bis zu 70 km/h trieben die Flammen in umliegende Wohngebiete, darunter Almocáizar, Fuente del Albarico, Los Pinos und La Serena, sowie in die Nachbarorte. Die Feuerwehr, unterstützt von der militärischen Notfalleinheit und hunderten Einsatzkräften, kämpft unermüdlich gegen das Feuer. Die Junta de Andalucía hat die höchste Notfallstufe ausgerufen und setzt Flugzeuge, Drohnen und Spezialteams ein.
Die Zahl der Todesopfer stieg schnell an; viele Opfer wurden in ihren Fahrzeugen gefunden, die bei der Flucht vom Feuer eingeschlossen wurden. Medien vermuten, dass es sich bei den Verstorbenen überwiegend um Ausländer handelt, wahrscheinlich Briten, da einige Fahrzeuge Rechtslenker sind. Neben den Todesfällen gibt es auch Verletzte mit Verbrennungen und Rauchvergiftungen, die medizinisch versorgt werden.
Die Kombination aus starkem Wind, extremer Trockenheit und rascher Feuerfront erschwerte die Evakuierung der Anwohner erheblich. Evakuierungsbusse konnten zeitweise nicht mehr eingesetzt werden, weshalb Betroffene in andere Orte umgeleitet wurden. Straßen wie die Autobahn A-7 und die N-340A wurden zeitweise wegen der Gefahr gesperrt, was den Verkehr zusätzlich belastete.
Dieses Ereignis reiht sich in eine besorgniserregende Serie schwerer Waldbrände in Spanien ein, die das Jahr 2025 bereits als Katastrophenjahr kennzeichnen. Die Lage bleibt angespannt, und die Einsatzkräfte sind weiterhin im Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen und weitere Schäden zu verhindern.
Quelle: Agenturen





