Am 12. August, dem Tag der totalen Sonnenfinsternis, wird die Stadtverwaltung von Palma auf Mallorca den Zugang mit dem Auto zur Playa de Palma für Nichtansässige stark einschränken. Diese Maßnahme dient dazu, die Mobilität sicherzustellen, Menschenansammlungen zu vermeiden und Rettungsdienste sowie den regulären öffentlichen Nahverkehr nicht zu beeinträchtigen.
Die wichtigste Regelung sieht vor, dass ab den frühen Morgenstunden alle Zufahrten zur Playa de Palma für Nichtanwohner gesperrt werden. Lediglich Anwohner, Arbeitnehmer, Gäste in örtlichen Hotels und Nutzer akkreditierter Privatparkplätze erhalten Zugang. Zusätzlich bleiben mehrere Ausfahrten der Autobahn MA-19 gesperrt, während nur ausgewählte Wendemöglichkeiten offen sind.
Die Stadtverwaltung plant, dass maximal 70.000 Personen das Gebiet gleichzeitig nutzen, obwohl insgesamt rund 100.000 Menschen dort Platz finden könnten. Dies umfasst etwa 35.000 Einwohner, rund 44.000 Touristenunterkünfte und 30.000 Plätze im Freizeit- und Gastronomiebereich. Ziel ist es insbesondere, die Zufahrt zu Krankenhäusern wie Son Espases und Son Llàtzer jederzeit zu gewährleisten und den Flughafenbetrieb von Palma nicht zu stören.
Zur Sicherheit werden der Bellver-Wald gesperrt und Zugänge zu Na Burguesa eingeschränkt, um Brandgefahren zu minimieren. Ein Notfallplan wird aktiviert, und zwei Koordinationszentren überwachen den Einsatz. Zudem wird ein sicherer Korridor für Krankenwagen geschaffen, und der Rettungsdienst ist bis 21:30 Uhr im Einsatz.
Der Einsatz, der um 8:00 Uhr beginnt, erfolgt unter Beteiligung der lokalen Polizei, Nationalpolizei, Feuerwehr und weiterer Einsatzkräfte. Drohnen kontrollieren die Besucherzahlen, und bei Erreichen der maximalen Kapazität wird der Zugang beschränkt. Der öffentliche Nahverkehr kann im Tagesverlauf angepasst werden, um bei Bedarf Personen zu evakuieren.
Diese umfassenden Maßnahmen spiegeln die außergewöhnliche Bedeutung der Sonnenfinsternis wider und sollen sicherstellen, dass Besucher das Ereignis genießen können, ohne die öffentliche Sicherheit und Mobilität zu gefährden.
Quelle: Agenturen


