Warnung vor „schwerwiegenden und zahlreichen Auflagen“ im neuen Flächennutzungsplan von Maria de la Salut

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Die sozialistische Fraktion im Consell de Mallorca hat vor den „schwerwiegenden und zahlreichen Auflagen“ gewarnt, die die Inselkommission für Raumordnung und Stadtplanung für den Entwurf des neuen Flächennutzungsplans von Maria de la Salut formuliert hat.

Der technische Bericht, so versichert die PSIB in einer Erklärung, weise auf „erhebliche Mängel“ hin, die die Kohärenz, die Begründung und die Durchführbarkeit des Gesamtplans und des detaillierten Bebauungsplans beeinträchtigen würden, die zur vorläufigen Genehmigung vorgelegt wurden.

Die Sozialisten erinnerten daran, dass sie bereits zu gegebener Zeit darauf hingewiesen hätten, dass der vorgelegte Vorschlag „grundlegende Fehler, technische Mängel und eine städtebauliche Ausrichtung, die weit von den tatsächlichen Bedürfnissen“ der Gemeinde entfernt sei, enthalte. Der technische Bericht bestätige all diese Vermutungen hinsichtlich der fehlenden Begründung für zentrale Entscheidungen und verpflichte die Kommunalverwaltung zu „wesentlichen Änderungen“.

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Unter den wichtigsten technischen Bemerkungen hat die Partei insbesondere die fehlende Begründung für das im Plan vorgesehene Wachstum hervorgehoben, da es keine klare Erklärung für den künftigen Bedarf der Bevölkerung gebe und auch nicht dafür, warum bereits erschlossene und noch nicht bebaute Flächen Vorrang vor der Einleitung neuer Bauvorhaben haben sollten.

Ebenfalls in Frage gestellt wird das Bekenntnis zu neuem Wachstum in Form von Einfamilienhäusern und großflächigen Bebauungen, insbesondere im Gebiet Clot d’en Maio. Für die Sozialisten entspricht dieser Ansatz „weder Nachhaltigkeitskriterien noch den aktuellen Wohnbedürfnissen der Gemeinde“.

Weitere Einwände, die das technische Dokument enthält, beziehen sich auf das neue System für Parkplätze und Freiflächen an der Rotonda Nord und der Calle Santa Margalida, das von den Schutzzonen der Straßen betroffen ist; den bebaubaren Sektor Deulosal, dessen Notwendigkeit nicht angemessen begründet wird; das Fehlen einer Trennung der Regen- und Abwassernetze; die Maßnahmen zur Verbesserung der Entwässerung; oder das Fehlen von Schutzmaßnahmen für Kulturgüter, die im kommunalen Katalog aufgeführt sind.

Die Sozialisten von Maria de la Salut hatten bereits im vergangenen Dezember öffentlich die „direkte Einmischung“ des Bürgermeisters Jaume Ferriol bei der Ausarbeitung von städtebaulichen Vorschriften angeprangert, die „nicht dem allgemeinen Interesse der Einwohner entsprechen“.

In diesem Zusammenhang haben sie eine „gründliche und strenge“ Überarbeitung des Plans gefordert, um den Geist der in der vergangenen Legislaturperiode eingeleiteten Reform wiederherzustellen, die „mit einer partizipativen Konsultation, die allen Bürgern offenstand“, begonnen hatte.

Quelle: Agenturen