Die US-Staatsanwaltschaft hat am Montag (27.04.2026) den Verdächtigen der Schießerei vom vergangenen Samstag während des Korrespondentendinners im Weißen Haus, die zur Evakuierung von Präsident Donald Trump führte, offiziell wegen dreier Straftaten angeklagt, darunter der versuchte Mord an dem Präsidenten. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.
Cole Allen, ein 31-jähriger Lehrer aus Kalifornien, wurde laut dem US-Fernsehsender CBS News außerdem wegen des Transportes von Waffen über Staatsgrenzen hinweg und wegen des Einsatzes einer Schusswaffe bei der Begehung einer Gewalttat angeklagt.
Der Festgenommene, der am Montag zum ersten Mal seit der Schießerei am Samstag vor Richter Matthew Sharbaugh am Bundesgericht in Washington erschien, war schwer bewaffnet, als er von den Sicherheitskräften aufgefunden wurde.
Insbesondere trug der Verdächtige eine Pumpgun des Kalibers 12, eine halbautomatische Pistole des Kalibers 38 und drei Messer bei sich, wie die stellvertretende Staatsanwältin Jocelyn Ballantine präzisierte, weshalb sie seine „Untersuchungshaft“ beantragte.
Allen befindet sich in Gewahrsam und muss am Donnerstag erneut vor Gericht erscheinen, wo entschieden wird, ob er die Voraussetzungen für eine vorläufige Haftentlassung erfüllt. Auf jeden Fall findet am 11. Mai eine Vorverhandlung statt.
Quelle: Aggenturen





