Wiederbelebung der Hausverkäufe auf Mallorca?

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Der Immobilienmarkt in Spanien hat in letzter Zeit eine interessante Entwicklung genommen. Nach einer gewissen Zeit des Rückgangs stiegen die Immobilienverkäufe im Juli 2024 um satte 19 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies deutet auf eine deutliche Verbesserung hin und zeigt, dass der spanische Immobiliensektor wieder im Aufwind ist, wie aus den Zahlen des spanischen Statistikamtes INE hervorgeht.

Nach den Zahlen des INE wurden insgesamt 57.302 Wohnungsverkäufe registriert, das sind 9.318 mehr als zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr. Man muss bis ins Jahr 2007 zurückgehen, um einen Juli mit einer höheren Zahl von Käufen zu finden. Damals, kurz vor der Immobilienkrise, wurden mehr als 63.700 Transaktionen abgeschlossen.

Der Neubau ist nach wie vor ein wichtiger Motor für den Immobilienmarkt. Die Zahl der Transaktionen stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 38,6 %. Allerdings waren es mit 11.302 neu gebauten Häusern immer noch relativ wenige, die nur 19,7 % der Gesamtzahl ausmachten.

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Dagegen gab es rund 46.000 Transaktionen bei bestehenden Häusern, was einem Anstieg von 15,5 % entspricht. Im bisherigen Jahresverlauf sind die Verkäufe von Neubauten um 7,7 % gestiegen, während die Transaktionen von Häusern und Wohnungen aus zweiter Hand um 3,4 % gesunken sind.
Im Juli 2024 gab es einen starken Anstieg der Verkäufe von Eigenheimen in Spanien, und man fragt sich, was genau dahinter steckt. Die Zahlen deuten darauf hin, dass der Markt nach einer Phase der Stagnation endlich wieder zu florieren beginnt.

Der Anstieg der Verkaufszahlen war überall im Land zu beobachten, mit Ausnahme der Balearen, wo die Käufe im Juli immer noch um 2,5 % niedriger waren als vor einem Jahr. Nach autonomen Regionen betrachtet, verzeichneten Navarra, Kantabrien, La Rioja und Extremadura mit 42,3 % bis 30,4 % die größten Zuwächse. Asturien, Galicien, Kastilien und León, Murcia, Kastilien-La Mancha, Katalonien und Madrid lagen mit Zuwächsen von mehr als 20 % ebenfalls über dem nationalen Durchschnitt.

Es bleibt abzuwarten, ob sich dieser positive Trend angesichts der Turbulenzen zu Beginn des Jahres in den kommenden Monaten fortsetzen wird. Im Übrigen ist dies nicht das erste Mal, dass der Immobilienmarkt positive Zuwächse verzeichnet; im April stiegen die Verkäufe aufgrund des „Semana-Santa-Effekts“ um 24 %, aber dieses Wachstum verschwand in den folgenden Monaten wieder.

Quelle: Agenturen