In Spanien stellt die wachsende Population von Straßenkatzen ein zunehmendes Problem dar, das die Regierung nun aktiv angehen will. Für das Jahr 2026 sind 1,95 Millionen Euro an Fördermitteln vorgesehen, die von Gemeinden beantragt werden können, um Katzenkolonien effektiver zu verwalten.
Der Fokus liegt dabei auf tierfreundlichen Methoden zur Populationskontrolle, insbesondere der sogenannten CER-Methode (Einfangen, Sterilisieren, Zurückbringen). Diese Methode hat sich in verschiedenen spanischen Städten bereits als wirksam erwiesen, um die Anzahl streunender Katzen schrittweise zu reduzieren, ohne auf Tötungen zurückzugreifen.
Die Fördermittel sollen es den Gemeinden ermöglichen, konkrete Pläne mit messbaren Ergebnissen umzusetzen. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen und Freiwilligen gefördert, die bereits seit Jahren wertvolle Arbeit leisten.
Das neue Tierschutzgesetz in Spanien hat die Verantwortung der Gemeinden für den Umgang mit Straßenkatzen zusätzlich verstärkt, wodurch die Notwendigkeit effektiver Lösungen weiter unterstrichen wird. Die finanzielle Unterstützung durch die Regierung könnte hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten.
Quelle: Agenturen




