Die Caló des Moro, eine malerische Bucht auf Mallorca, ist aufgrund des starken Tourismus einem hohen ökologischen Druck ausgesetzt. Die Eigentümer des umliegenden Geländes, die Familie Oehm, haben nun einen Antrag bei den Behörden eingereicht, um den Zugang zur Bucht zu regulieren und ihr Grundstück vor den negativen Auswirkungen des Massentourismus zu schützen.
Täglich besuchen bis zu 5000 Menschen die kleine Bucht, was zu Problemen wie Müll, zerstörter Vegetation und sogar Bränden führt. Die Familie Oehm, die seit über 20 Jahren auf dem Anwesen lebt, sieht sich gezwungen, diese Probleme selbst zu bewältigen, da die Behörden bisher keine praktikable Lösung angeboten haben.
Obwohl die Familie die Bucht nicht komplett abriegeln möchte, strebt sie einen geregelten Zugang an, um die Natur zu schützen und die Situation vor Ort zu verbessern. Die Gemeinde Santanyí verweist auf die Zuständigkeit der Verwaltungen in Madrid und Palma, was die Situation zusätzlich verkompliziert.
Der Fall liegt nun bei einer Anwaltskanzlei, um eine rechtliche Lösung zu finden.
Quelle: Agenturen




