1,3 Millionen Euro an EU-Mitteln für Zitrusfrüchte, Steinobst und Gemüse

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Die Insel Formentera kann nach der Verbesserung des Bewässerungssystems mit wiederaufbereitetem Wasser nun Zitrusfrüchte, Steinobst und Gemüse aus lokalem Anbau produzieren. Dieses Projekt wurde gerade vom Ministerium für Landwirtschaft mit 1,3 Millionen Euro aus dem Plan für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz der Europäischen Union abgeschlossen.

Die Staatssekretärin für Landwirtschaft und Ernährung, Begoña García Bernal, hat am Dienstag (09.06.2026) während eines offiziellen Besuchs auf den Pitiusas die neue Infrastruktur besichtigt, die von der staatlichen Gesellschaft für landwirtschaftliche Infrastruktur (Seiasa) realisiert wurde und auch zur Stärkung der lokalen Versorgung dienen wird, wie das Landwirtschaftsministerium in einer Mitteilung mitteilte.

Die neuen Anlagen, die auch der Präsident der Seiasa, Francisco Rodríguez Mulero, und der balearische Landwirtschaftsminister Joan Simonet besichtigt haben, kommen 75 Bewässerern zugute, die 82 Hektar im Gemeindegebiet von Sant Francesc bewirtschaften.

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Das Projekt hat es geschafft, die Qualität des wiederaufbereiteten Wassers aus der Kläranlage von Formentera durch die Installation von Filtern und eines physikalisch-chemischen Aufbereitungssystems zu verbessern.

Die Arbeiten umfassten den Anschluss des Beckens an die Meerwasserentsalzungsanlage der Insel sowie den Austausch der Pumpanlage vom Becken zu den Anbauflächen. Zudem wurde die Bewässerungswasserbewirtschaftung dank der Digitalisierung durch die Installation eines Fernsteuerungssystems optimiert.

Obwohl in der Region überwiegend Oliven angebaut werden, wird die Infrastruktur den Anbau von Steinobst und Zitrusfrüchten sowie die Entwicklung von Gemüseanbauflächen für die lokale Versorgung ermöglichen, um die lokale Produktion zu stärken und die Abhängigkeit von externen Lieferanten zu verringern.

Quelle: Agenturen