200-Prozent-Zölle auf Wein und Champagner aus EU

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US-Präsident Donald Trump hat der EU mit Zöllen von 200 Prozent auf Wein, Champagner und andere alkoholische Getränke gedroht – als Reaktion auf die Erhöhung der Zölle auf US-Whiskey.

In einem Eintrag in seinem Online-Netzwerk Truth Social nahm Trump heute (13.03.2025) vor allem französische Produkte ins Visier. Die EU-Zölle müssten „sofort“ zurückgenommen werden, forderte er.

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In der Nacht auf gestern waren die von Trump beschlossenen US-Einfuhrzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte in Höhe von 25 Prozent in Kraft getreten. Es sind die ersten Zölle seiner Amtszeit, die die EU direkt betreffen. Brüssel reagierte umgehend mit Gegenzöllen auf ausgewählte US-Produkte wie Jeans, Whiskey und Motorräder, die am 1. April in Kraft treten.

Bei den EU-Zöllen handelt es sich um dieselben, die bereits in Trumps erster Amtszeit als Reaktion auf die damaligen US-Aufschläge auf Stahl und Aluminium eingeführt worden waren. Nach Angaben der EU hat Trump seine Aufschläge diesmal jedoch deutlich auf eine ganze Reihe verarbeiteter Produkte ausgeweitet. Die Kommission bereite daher weitere Aufschläge vor, die die US-Wirtschaft empfindlich treffen dürften, hieß es in Brüssel.

Die Europäische Kommission kündigte am Mittwoch an, ab nächsten Monat Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 26 Milliarden Euro (28 Milliarden US-Dollar) zu erheben und damit einen globalen Handelskrieg als Reaktion auf die US-amerikanischen Strafzölle auf Stahl und Aluminium zu verschärfen.

„Die Europäische Union, eine der feindlichsten und schikanösesten Steuer- und Zollbehörden der Welt, die nur zu dem Zweck gegründet wurde, die Vereinigten Staaten auszunutzen, hat gerade einen unangenehmen Zoll von 50 % auf Whisky erhoben“, schrieb Trump auf Truth Social.

„Wenn dieser Zoll nicht sofort aufgehoben wird, werden die USA in Kürze einen Zoll von 200 % auf alle WEINE, SCHAUMWEINE UND ALKOHOLISCHE ERZEUGNISSE AUS FRANKREICH UND ANDEREN LÄNDERN, DIE VON DER EU VERTRETEN WERDEN, erheben. Das wird sich hervorragend auf das Wein- und Champagnergeschäft in den USA auswirken“, fügte er hinzu.

Die Aktienkurse amerikanischer Unternehmen und die Aktien der europäischen Hersteller von Spirituosen fallen. Die Europäische Kommission kündigte an, dass sie die derzeitige Aussetzung der Zölle auf amerikanische Waren am 1. April beenden und ihre Zölle am 13. April vollständig in Kraft treten werde.

Quelle: Agenturen