30% der Spanier haben Schwierigkeiten, ihre Grundrechnungen zu bezahlen

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Fast ein Drittel der Spanier hat Schwierigkeiten, die grundlegenden Haushaltsausgaben zu bezahlen. Das geht aus der dritten Ausgabe des Barometers „Planeta Propietario“ des Versicherers Mutua Propietarios hervor, das auf Zahlen aus dem Jahr 2025 basiert. Vor allem junge Menschen, große Familien, Mieter und Menschen mit geringem Einkommen spüren diesen finanziellen Druck besonders stark.

Laut der Studie zahlten Haushalte, die zur Miete wohnen, durchschnittlich 1.230,34 Euro pro Monat für feste Wohn- und Lebenshaltungskosten. Das sind gut 3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit fließen durchschnittlich 44 Prozent des Familieneinkommens in diese Ausgaben. Für Familien, die von einem einzigen Mindestlohn leben, ist die Situation noch schwieriger, denn sie würden sogar 130 Prozent ihres Nettoeinkommens benötigen, um alle Grundkosten zu decken.

Der größte Anstieg ist bei den täglichen Lebensmittelausgaben zu verzeichnen. Diese beliefen sich auf durchschnittlich 437 Euro pro Monat. Das sind gut 6 Prozent mehr als im Jahr 2024. Auch die Wohnkosten stiegen weiter an. Im Durchschnitt beliefen sie sich auf 609 Euro pro Monat, was 37 Euro mehr als im Vorjahr entspricht.

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Auffällig ist, dass Mieten teurer sind als eine Hypothek. Im Durchschnitt zahlte ein Mieter 653 Euro pro Monat, während eine Hypothek im Durchschnitt bei 582 Euro lag. Die Differenz beträgt also 71 Euro pro Monat. Das unterstreicht erneut, wie stark der Mietmarkt viele Haushalte belastet.

Um zu sparen, entscheiden sich viele Familien immer häufiger für günstigere Produkte im Supermarkt. Sie kaufen mehr Eigenmarken und verzichten häufiger auf frische Produkte. Dies ist mittlerweile die am zweithäufigsten genannte Sparmaßnahme. Nur das Aufschieben von Reparaturen und Renovierungen im Haus wird noch häufiger genannt.

Laut der Immobilienplattform Idealista verändert sich damit auch die Art und Weise, wie spanische Familien versuchen, über die Runden zu kommen. Es wird weniger bei großen einmaligen Ausgaben gespart, dafür aber mehr bei den kleinen täglichen Kosten. All diese kleinen Entscheidungen zusammen sollen den Druck auf das Haushaltsbudget etwas verringern, zeigen aber gleichzeitig, dass das Leben in Spanien für viele Familien immer teurer wird.

Quelle: Agenturen