63 Millionen Euro für den Kauf von Zügen bei SFM

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Die Regionalregierung von Mallorca hat eine bedeutende Investition in Höhe von 63,3 Millionen Euro für den Kauf neuer Züge des Betreibers Serveis Ferroviaris de Mallorca (SFM) genehmigt. Ziel ist es, die bestehende Flotte zu erweitern und somit den steigenden Fahrgastzahlen gerecht zu werden sowie die Überlastung auf stark frequentierten Strecken zu verringern.

Diese Maßnahme ist nicht Teil der geplanten neuen Bahnprojekte wie der Erweiterung nach Llucmajor und Alcúdia oder der U-Bahn nach Son Espases, sondern dient der unmittelbaren Erhöhung der Kapazität und Taktfrequenz im bestehenden Netz.

Konkret werden zwei neue Züge der Baureihe 1100 beschafft sowie fünf zusätzliche Anhängewagen zur Verlängerung der Züge der Baureihe 8100 von drei auf vier Wagen. Diese Erweiterung steigert die Beförderungskapazität der betroffenen Züge um 36 %.

Zusätzlich umfasst der Auftrag Ersatzmaterialien wie Drehgestelle und Fahrgestelle, um die Zuverlässigkeit des Betriebs zu verbessern und Ausfälle besser abzufedern.

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Der Hintergrund dieser Investition liegt im starken Wachstum der Nutzerzahlen: Zwischen 2022 und 2025 wird ein Anstieg von rund 7 Millionen auf fast 12 Millionen Fahrgäste verzeichnet, begünstigt durch Bevölkerungswachstum sowie neue Ermäßigungen und die Einführung des kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs. Die Notwendigkeit, die Überfüllung in Stoßzeiten zu reduzieren und das Angebot zu verbessern, wurde wiederholt von der Opposition kritisiert.

Die Ausschreibung für diese Anschaffungen umfasst ein Budget von 63,35 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer und sieht eine Ausführungsfrist von 75 Monaten ab Vertragsunterzeichnung vor. Die Vergabe des Auftrags soll voraussichtlich noch im Laufe dieses Jahres erfolgen.

Diese Initiative unterstreicht das Engagement der Regionalregierung, die Infrastruktur nachhaltig zu stärken und den Anforderungen eines wachsenden Nahverkehrs gerecht zu werden, ohne dabei die bereits geplanten Zukunftsprojekte aus den Augen zu verlieren.

Quelle: Agenturen