Die Sektorkonferenz für Energie hat den Vorschlag zur Verteilung von 368 Millionen Euro für Maßnahmen zur Klimatisierung und Energieeffizienz in Krankenhäusern, Gesundheitszentren, örtlichen Arztpraxen und anderen Gebäuden des öffentlichen Gesundheitswesens sowie für Schulen und andere öffentliche Bildungseinrichtungen gebilligt, wovon die Balearen 7,7 Millionen Euro erhalten werden.
Diese Maßnahmen fallen unter die Programme zur energetischen Sanierung von Gebäuden (PREE) im Gesundheits- und Bildungswesen, aus denen die Balearen 3,3 bzw. 4,4 Millionen Euro erhalten werden. Die Konferenz fand am Dienstag in virtueller Form statt und wurde vom Staatssekretär für Energie, Joan Groizard, geleitet; außerdem nahmen autonome Regionen und Städte daran teil, wie das Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung mitteilte.
Konkret werden beide Förderlinien aus dem Nationalen Fonds für Energieeffizienz finanziert, und die Kommunalverwaltungen legen in ihren jeweiligen Ausschreibungen die Kriterien, den Umfang, die Förderintensität und die spezifischen Voraussetzungen für den Zugang zu den Fördermitteln fest. Ebenso können sie die Vergaberegelung festlegen, sei es durch Direktvergabe oder im Rahmen eines Wettbewerbsverfahrens. Das Institut für Diversifizierung und Energieeinsparung, das dem Ministerium für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung unterstellt ist, wird als Koordinator fungieren und die Mittel an die einzelnen Gebiete weiterleiten.
Wie das von Sara Aagesen geleitete Kabinett mitteilte, haben die autonomen Regionen und Städte beantragt, zusätzliche Kriterien wie die Temperatur in künftige Ausschreibungen dieser Art aufzunehmen, und das Ministerium hat sich verpflichtet, in Zukunft die Möglichkeit einer Aufstockung der für die beiden Förderlinien zugewiesenen finanziellen Mittel zu prüfen, sofern Mittel verfügbar sind und entsprechende Anträge seitens der Regionalregierungen vorliegen.
Bei der Verteilung der 168 Millionen Euro aus dem PREE Sanitario, die auf der Anzahl der Krankenhausbetten im Nationalen Gesundheitssystem sowie der Anzahl der Gesundheitszentren und lokalen Arztpraxen gemäß den neuesten Statistiken des „Jahresberichts des Nationalen Gesundheitssystems für das Jahr 2024“ des Gesundheitsministeriums basiert, wird Katalonien (29,66 Millionen Euro) der größte Empfänger der Fördermittel sein, vor Andalusien (22,089 Millionen Euro), Kastilien und León (18,829 Millionen Euro) und Madrid (16,455 Millionen Euro).
Was die Verteilung der 200 Millionen Euro aus dem PREE Docente betrifft, die proportional zur Anzahl der Bildungseinrichtungen in den einzelnen Regionen erfolgt, erhält Andalusien (38,556 Millionen Euro) den höchsten Förderbetrag, gefolgt von Katalonien (33,498 Millionen Euro) und Madrid (17,54 Millionen Euro).
Quelle: Agenturen





