USA versprechen der Hamas was – Mal sehen ob es stimmt

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Der US-Sonderbeauftragte für den Nahen Osten, Jared Kushner, hat den politischen Führern der palästinensischen islamistischen Bewegung Hamas versprochen, dass sich die israelische Armee aus dem Gazastreifen zurückziehen wird, sobald die palästinensischen Milizen entwaffnet werden, und nicht erst, wenn der Prozess der Waffenabgabe abgeschlossen ist, wie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigt hatte.

Netanjahus Weigerung, einen schrittweisen Rückzug parallel zur Entwaffnung zu akzeptieren, stellte eines der größten Hindernisse für den Friedensplan dar, der von US-Präsident Donald Trump (und Kushners Schwiegervater) vorangetrieben wird.

US-amerikanische Quellen ließen letzte Woche durchblicken, dass Netanjahus Ankündigung eher wahltaktische Absichten im Hinblick auf die Wahlen im Oktober in Israel verfolgte, doch Kushner wollte am Sonntag (16.08.2026) in Ägypten versichern, dass Israel sich an die Bedingungen des im Oktober 2025 in Sharm el-Sheikh vereinbarten Friedensplans halten werde.

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Der Sender Al Arabiya berichtet unter Berufung auf Quellen, die dem Treffen zwischen Kushner und den Hamas-Vertretern in Kairo (Ägypten) nahestehen, dass der US-Gesandte der islamistischen Bewegung (sowie dem Generaldirektor des Friedensgremiums für Gaza, Nickolay Mladenov, und den bei dem Treffen anwesenden türkischen und katarischen Vermittlern) versichert habe, dass der Friedensplan keiner Neuverhandlung unterliege.
„Das Ziel ist die Umsetzung des Plans, nicht seine Neuverhandlung“, erklärten die Quellen des arabischen Senders.

Unterdessen bekräftigte die Hamas-Delegation ihr uneingeschränktes Bekenntnis zur Umsetzung des Plans des US-Präsidenten, „der das Leid der Bevölkerung im Gazastreifen lindern und unverzüglich den Startschuss für Infrastruktur- und Wiederaufbauprojekte geben würde“.

Ein weiterer Bericht über das Treffen, diesmal vom US-Nachrichtenportal Axios, stimmt im Großen und Ganzen damit überein. Es werde „entsprechende Rückzüge“ Israels geben, sofern sich bestätigt, dass die Hamas und die übrigen palästinensischen Milizen einen Entwaffnungsprozess durchführen, der in jedem Fall unumstößlich sein müsse. „Es darf keine Zweideutigkeit geben: Die Hamas muss auf die Regierungsgewalt sowie auf alle Waffen und die militärische Infrastruktur verzichten. Und der Gazastreifen darf nie wieder eine Quelle des Terrors für Israel sein“, so die Quelle.

Quelle: Agenturen