Zufahrtsbeschränkungen für Fahrzeuge auf Mallorca – erst ab 2028?

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Die Autovermieter auf Mallorca fordern eine Verschiebung der Beschränkungen für Fahrzeuge bis 2028. Der balearische Verband für Fahrzeugvermietung, Baleval, hat dem Parlament der Balearen ein Paket mit 22 Einwänden gegen das geplante Gesetz zur Regulierung des Fahrzeugverkehrs ab der kommenden Saison vorgelegt. Sie plädieren für ein erstes Jahr der Bewertung, was die Umsetzung mindestens bis 2028 hinauszögern würde, und schlagen Maßnahmen vor, um einen möglichen „Schwarzmarkt“ mit Kontingenten unter den Anbietern zu verhindern.

Baleval fordert, dass im ersten Jahr keine Quotenbeschränkungen für Mietfahrzeuge gelten, um zunächst Daten zum Verkehrsaufkommen und dessen Beitrag zur Überlastung mithilfe neu einzuführender Überwachungssysteme zu sammeln. Diese Vorgehensweise würde es ermöglichen, die Auswirkungen des Gesetzes bis 2028 zu verzögern, während andere Kräfte, wie die PP, eine Anwendung bereits im nächsten Sommer planen.

Zur Untermauerung ihrer Forderungen verweist Baleval auf Probleme auf Ibiza, wo bei ähnlichen Regelungen zahlreiche inoffizielle Autovermietungen entdeckt wurden. Die Zahl der Unternehmen, die die Quote beantragten, stieg von geschätzten 50 auf über 130. Aus diesen Erfahrungen heraus plädiert Baleval dafür, im ersten Jahr verlässliche Datengrundlagen zu schaffen. Zudem fordern sie eine Verlängerung der Mindestveröffentlichungsfrist des Gesetzes im Amtsblatt von drei auf neun Monate.

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Baleval stellt die Rechtfertigung des Gesetzes in Frage und verlangt mehr Garantien, wie etwa Gutachten der Nationalen Kommission für Märkte und Wettbewerb sowie Anhörungen im Parlament mit Experten und Verbänden. Auch wird die rechtliche Tragfähigkeit der Verordnung und mögliche negative Auswirkungen auf Preise und Wettbewerb angezweifelt. Im Weiteren wird kritisiert, dass Unternehmen mit kleinen Fuhrparks unangemessen bevorzugt würden; alle Fahrzeuge sollten gleich behandelt werden. Vor dem 31. Dezember sollen zudem die Kontingente zugeteilt werden.

Der Verband warnt vor der Schaffung eines Parallelmarkts, da das geplante System nichts unternimmt, um dies zu verhindern. Baleval fordert daher, die Kontingente persönlich und nicht übertragbar zu machen und ihren Verkauf oder Vermietung zu verbieten. Verstöße wären mit hohen Geldstrafen geahndet.

Neben diesen Maßnahmen wird gefordert, dass auch das Versäumen der Vermarktung eines wesentlichen Teils der Kontingente sanktioniert wird. Diese Mechanismen sollen verhindern, dass Unternehmen ähnliche Spekulationen mit Kontingenten betreiben wie bei anderen Genehmigungen bekannt.

Schließlich macht Baleval die Verwaltung für die Verkehrsprobleme verantwortlich und fordert vom Consell Berichte zur Kapazität des öffentlichen Nahverkehrs als Grundlage für die Beschränkungen. Mietwagen sollten nicht allein für die Verkehrsüberlastung verantwortlich gemacht werden. Stattdessen sollte der Consell verpflichtet werden, innerhalb eines Jahres einen Plan gegen das illegale Angebot von Mietdiensten und andere unerlaubte Verkehrspraktiken zu entwickeln.

Quelle: Agenturen