Air Nostrum: Ende der Flugverbindung Palma–Andorra

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Air Nostrum wird die Flugverbindung Palma–Andorra ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr fortführen. Die von Iberia für Regionalflüge lizenzierte Fluggesellschaft hat entschieden, sich nicht an der neuen Ausschreibung der andorranischen Regierung zu beteiligen. Diese Ausschreibung soll die Verbindungen vom Flughafen Andorra-La Seu d’Urgell nach Mallorca und Madrid fortführen und Paris als neues Ziel hinzufügen. Trotz des Rückzugs von Air Nostrum wird die Verbindung zwischen Son Sant Joan und dem Fürstentum gemäß den neuen Bedingungen beibehalten, auch wenn noch unklar ist, welche Fluggesellschaft den Betrieb übernehmen wird.

Air Nostrum beendet ihr Vertragsverhältnis mit der andorranischen Regierung am 31. Dezember. Die Entscheidung erfolgt, nachdem im Juni Bedenken über die Zuverlässigkeit der Verbindung nach Palma und Madrid geäußert wurden, da es vermehrt zu Ausfällen und Verzögerungen gekommen war. Die Nachfolge von Air Nostrum wird zwischen zwei Fluggesellschaften entschieden: einer französischen Airline und der Andorra Aviation Group, die gemeinsam mit einer europäischen Fluggesellschaft antritt.

Die andorranische Regierung beginnt nun mit der Prüfung der eingereichten Angebote, um den neuen Betreiber auszuwählen, der ab Januar 2027 die Flüge ohne Unterbrechung des regulären Betriebs aufnehmen soll. Der neue Vertrag bringt eine Neuordnung der Verbindungen nach Mallorca und Madrid mit sich. Paris wird als drittes Ziel aufgenommen, mit mindestens zwei wöchentlichen Flügen zu jeder Stadt und einem Jahreskontingent von mindestens 1.400 Flugstunden.

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Künftige Betreiber müssen mindestens zwei Flüge pro Woche nach Palma und Andorra durchführen, freitags und montags vormittags, was auch für die Strecke nach Madrid gilt. Die neue Verbindung nach Paris soll ebenfalls mindestens zweimal wöchentlich angeboten werden, vorzugsweise über die Pariser Flughäfen Orly oder Charles de Gaulle. Die Ausschreibung erlaubt es zudem, zusätzliche Flüge oder neue Ziele vorzuschlagen, solange die Mindestanforderungen erfüllt sind. Um die Wirtschaftlichkeit zu sichern, wurde eine Obergrenze von fünf Millionen Euro pro Jahr festgelegt.

Technische Anforderungen beinhalten den Einsatz von ATR-Flugzeugen oder entsprechenden Modellen mit einer Kapazität von mindestens 48 Passagieren, um den betrieblichen Bedingungen des Flughafens Andorra-La Seu d’Urgell gerecht zu werden. Die endgültige Vergabe wird nach der Bewertung der eingereichten Angebote erfolgen. Dabei wird geprüft, welche Bewerbungen die technischen und wirtschaftlichen Bedingungen am besten erfüllen, um die Linienverbindungen zu übernehmen.

Somit wird es Anfang nächsten Jahres zu einem Wechsel der Fluggesellschaft auf der Strecke zwischen Palma und Andorra kommen. Dennoch bleibt die Verbindung im Flugplan des Flughafens La Seu d’Urgell bestehen. Die Identität des neuen Betreibers sowie mögliche Anpassungen bei den Flugfrequenzen werden nach Abschluss des Vergabeverfahrens bekanntgegeben.

Quelle: Agenturen