Amazon hat nach fünfzehn Jahren in Spanien bereits einen Umsatz von neun Milliarden Euro erreicht. Anlässlich seines fünfzehnjährigen Bestehens in Spanien hebt Amazon Investitionen von 25 Milliarden Euro und die Schaffung von 30.000 festen Arbeitsplätzen hervor. Allein im letzten Jahr betrug der Umsatz des Unternehmens neun Milliarden Euro, und in den nächsten zehn Jahren sind weitere Investitionen von 33,7 Milliarden Euro in Rechenzentren in Aragón geplant.
Der Anfang dieser Erfolgsgeschichte war bescheiden: Am 15. September 2011 bestellte ein Bewohner aus der Region Murcia das spanische Strafgesetzbuch über die damals neu gestartete Website Amazon.es. Nie hätte man ahnen können, dass dies den Beginn einer bedeutenden internationalen Investition darstellen würde.
Heute, fünfzehn Jahre später, hat sich Amazon in Spanien von einem reinen Online-Buchhändler zu einem umfassenden Logistik- und Technologieriesen gewandelt. Mit Zehntausenden Mitarbeitern und einem umfassenden Netzwerk aus Vertriebszentren spielt das Unternehmen eine immer größere Rolle in der spanischen Cloud- und KI-Infrastruktur. Diese Entwicklung fällt zusammen mit neuen Berichten über Umsatzsteigerungen und zukünftige Investitionsvorhaben, die Amazon kürzlich veröffentlicht hat.
Amazon hat inzwischen etwa 40 Logistikzentren in Spanien, Büros in Madrid und Barcelona sowie zwei Softwareentwicklungszentren. Die Tochtergesellschaft Amazon Web Services (AWS) betreibt zudem eine Rechenzentrumsregion in Aragón. Eine beispiellose Investition von über 6,5 Milliarden Euro setzte Amazon allein im Jahr 2025 um.
Die Geschäftsergebnisse reflektieren dieses Wachstum deutlich: Im letzten Jahr erzielte Amazon in Spanien einen Bruttoumsatz von über neun Milliarden Euro und einen Gewinn vor Steuern von mehr als 290 Millionen Euro. Mit mehr als 1,5 Milliarden Euro an abgeführten Steuern gehört Amazon zu den größten Steuerzahlern unter den ausländischen Unternehmen in Spanien.
Diese beeindruckenden Zahlen hängen maßgeblich mit dem Ausbau der digitalen Infrastruktur zusammen. So plant Amazon, in den kommenden zehn Jahren massiv in die Erweiterung von AWS in Aragón zu investieren, insbesondere für Cloud-Dienste und künstliche Intelligenz. Bis 2035 sollen diese Investitionen rund 31,7 Milliarden Euro zur spanischen Wirtschaft beitragen und jährlich durchschnittlich 29.900 Arbeitsplätze schaffen.
Auch physisch expandiert Amazon weiter: Neue Distributionszentren sind unter anderem in Zaragoza und Paterna geplant. Besonders Zaragoza entwickelt sich zum logistischen Drehkreuz für Amazon in Spanien. Im vergangenen Jahr zählte Amazon mehr als 190 Millionen Prime-Lieferungen, der bislang höchste Wert für das Land.
Diese Erfolge spiegeln eine rasante Entwicklung wider: Innerhalb der letzten fünf Jahre hat sich die Belegschaft verdoppelt und der Umsatz nahezu verdreifacht. Wer einen genaueren Blick auf diesen Weg werfen möchte, findet im Rückblick auf zehn Jahre Amazon in Spanien detaillierte Einblicke in die Anfänge des Unternehmens im Land.
Quelle: Agenturen





