Ausländische Studenten zieht es vermehrt an spanische Universitäten

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Spanien hat sich in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Ziel für internationale Studierende entwickelt. Insbesondere für Studierende, die bereits Spanisch sprechen, bietet das Land attraktive Studienmöglichkeiten.

Während viele Urlauber und Residenten an den Küstenregionen wenig davon mitbekommen, pulsiert in den Universitätsstädten ein internationales Leben. Madrid, Barcelona, Valencia und Málaga sind die Hauptanziehungspunkte für Studierende aus aller Welt.

Mittlerweile studieren fast 160.000 internationale Studierende an spanischen Universitäten. Auf den Campussen hört man sowohl kastilianisches als auch lateinamerikanisches Spanisch. Cafés werben mit englischsprachigen Angeboten, Studentenwohnheime bieten Zimmer zur Semestermiete an, und es entstehen immer mehr internationale Masterstudiengänge.

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Spanien ist längst nicht mehr nur ein Ziel für ein kurzes Erasmus-Semester. Der Großteil der internationalen Studierenden kommt aus Lateinamerika und der Karibik, was vor allem an der geringen Sprachbarriere und den guten Karrieremöglichkeiten liegt, die ein spanischer Abschluss in Europa bietet.

Private Universitäten reagieren auf die steigende Nachfrage mit englischsprachigen Masterprogrammen und flexiblen Zulassungsbedingungen. Allerdings zieht Spanien im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weniger Studierende aus Asien an, was unter anderem am besseren Ruf von Universitäten in Deutschland, den Niederlanden und Großbritannien liegt.

Der Zustrom internationaler Studierender führt in Spanien auch zu Diskussionen, insbesondere in Bezug auf steigende Mieten und die Umwandlung von Wohnraum in Studentenwohnheime. Trotzdem profitiert Spanien von der Internationalisierung seiner Universitäten, die sich zunehmend als kostengünstige Alternative zu angelsächsischen Ländern positionieren. Die Universitäten entwickeln sich zu einem Schmelztiegel der Kulturen, was sich auch im Stadtbild bemerkbar macht.

Quelle: Agenturen