Die Regionalregierung der Balearen hat die Aufträge für die technische Unterstützung bei der Ausarbeitung der Entwürfe für drei neue Entsalzungsanlagen auf Mallorca, Menorca und Ibiza vergeben, die jeweils eine geplante Kapazität von 15.000 Kubikmetern pro Tag haben sollen.
Wie das Ministerium für Meeres- und Wasserwirtschaft über die Balearische Agentur für Wasser und Umweltqualität (ABAQUA) mitteilte, umfassen die Arbeiten die Vorstudie, die Erstellung der Baupläne und die Abwicklung der Bauarbeiten für diese Infrastrukturen.
Der technische, administrative und umweltbezogene Prozess wird voraussichtlich 18 Monate dauern. Danach werden die notwendigen Entwürfe vorliegen, um diese Anlagen zu realisieren, die als strategisch wichtig für die Zukunft der Wasserversorgung der Inseln gelten.
Der Auftrag mit einem Grundausschreibungsbudget von 3,5 Millionen Euro wurde im Februar 2025 genehmigt und im Rahmen eines offenen Verfahrens vergeben, an dem sich acht Bieterunternehmen für die drei vorgesehenen Lose beteiligt haben.
Die neuen Entsalzungsanlagen sollen strukturelle Probleme bei der Trinkwasserversorgung auf den Balearen beheben, wie die Übernutzung der Grundwasserleiter oder das Vorhandensein von Schadstoffen wie Nitraten, und werden die Versorgung sowohl der ansässigen Bevölkerung als auch der touristischen Gebiete sicherstellen.
Aus ökologischer Sicht hat die Regionalregierung betont, dass diese Anlagen zur Erholung der übernutzen Grundwasservorkommen und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Wassersystems des Archipels beitragen werden.
Quelle: Agenturen




