Brand in Doñana bedroht Tier- und Pflanzenarten

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Ein verheerendes Feuer hat im Nationalpark Doñana in der Provinz Huelva gewütet und schätzungsweise 400 Hektar ökologisch wertvolles Gebiet zerstört. Dieser Brand, der am Sonntag ausbrach und erst am Donnerstag (28.05.2026) unter Kontrolle gebracht werden konnte, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die einzigartige Artenvielfalt des Parks dar, insbesondere da er inmitten der Brutzeit vieler Vogelarten ausbrach.

Zu den betroffenen Lebensräumen zählen Kiefernwälder, Küstendünen und Gebiete mit niedriger Strauchvegetation. Neben den direkten Schäden an der Vegetation sind auch zahlreiche Tierarten gefährdet.

Reptilien wie die Schnauzenotter und die Hufeisenschlange haben Schwierigkeiten, den Flammen zu entkommen. Auch größere Säugetiere wie Hirsche, Wildschweine und Füchse sind betroffen.

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Besonders besorgniserregend ist die Situation für den Iberischen Luchs, dessen Population sich dank jahrelanger Schutzmaßnahmen erholt hat und nun erneut bedroht ist.

Organisationen wie SEO/BirdLife weisen auf die hohe Anfälligkeit des Nationalparks Doñana für Waldbrände hin, die durch den Klimawandel und menschlichen Druck noch verstärkt wird. Sie fordern umfassende Untersuchungen zur Brandursache sowie verstärkte Präventivmaßnahmen, um zukünftige Katastrophen in diesem UNESCO-Weltkulturerbe zu verhindern.

Der Vorfall verdeutlicht die Notwendigkeit eines nachhaltigen Managements des Parks, das sowohl den Schutz der Artenvielfalt als auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels berücksichtigt.

Quelle: Agenturen