Die Balearische Agentur für Wasser und Umweltqualität (Abaqua) hat eine neue Mustervereinbarung für eine Zusammenarbeit verabschiedet, um die rechtzeitige Wasserversorgung aus Son Pacs mittels Tanklastwagen für die Gemeinden zu gewährleisten, die nicht an das von Abaqua verwaltete Hauptversorgungsnetz angeschlossen sind; Esporles wird diese Vereinbarung als erste Gemeinde in die Praxis umsetzen.
Die neue Mustervereinbarung soll die Versorgung mit Trinkwasser für die Gemeinden auf Mallorca gewährleisten, die nicht an das von Abaqua verwaltete Hauptversorgungsnetz angeschlossen sind – insbesondere in punktuellen Notfällen, wie das Ministerium für Meeresangelegenheiten und Wasserkreislauf in einer Mitteilung mitteilte.
In diesen Fällen ermöglicht die neue Vereinbarung den Gemeinden, Trinkwasser mit Tanklastwagen in den Anlagen von Son Pacs abzuholen, stets abhängig von der Verfügbarkeit der von Abaqua verwalteten Ressourcen.
Das neue Modell ist „eine flexible Lösung“, die darauf ausgelegt ist, punktuelle Versorgungsbedürfnisse zu decken, ohne Mindestverbrauchsverpflichtungen festzulegen oder eine bestimmte Wassermenge zu garantieren. Das System sieht vor, dass die Gemeinden ihren Versorgungsbedarf mindestens 48 Stunden im Voraus sowie die zur Beladung zugelassenen Tankwagen melden.
Das Wasser wird von den Anlagen in Son Pacs abgegeben, und Abaqua übernimmt die Qualitätskontrollen bis zum Zeitpunkt der Beladung gemäß den geltenden Gesundheitsvorschriften. Die erste genehmigte Vereinbarung wurde mit der Gemeinde Esporles geschlossen, die angesichts ihrer außergewöhnlichen Lage eine Verstärkung ihrer Versorgungskapazität für die Ortschaften Ses Rotgetes und Jardín de Flores beantragt hatte.
Die Vereinbarung ermöglicht es der Gemeinde, punktuell und vorübergehend in den Monaten Juli, August, September und Oktober in den Anlagen von Son Pacs abgefülltes Trinkwasser zu beziehen, um die Versorgung dieser Ortschaften zu sichern.
Das neue Vertragsmodell ist für die Gemeinden vorgesehen, die diesen Dienst derzeit in Anspruch nehmen, wie Deià, Puigpunyent, Banyalbufar und Bunyola, sobald ihre Vereinbarungen erneuert oder verlängert werden.
Es kann auch auf andere Gemeinden des Pla de Mallorca ausgeweitet werden, die ihre Versorgungsquellen in Zeiten erhöhter Nachfrage punktuell verstärken müssen.
Diese Form der Zusammenarbeit ermöglicht es, die Nutzung der bestehenden Wasserinfrastrukturen zu optimieren und die Reaktionsfähigkeit bei punktuellen Engpässen in der Wasserversorgung gemäß der Wasserwirtschaftsplanung der Balearen zu stärken.
Quelle: Agenturen





