Die Costa Blanca positioniert sich neu: Mehr als nur ein Urlaubsziel. Die Tourismusbehörde der Provinz Alicante verfolgt das Ziel, die Region als attraktiven Standort für Spanischkurse zu etablieren. Anstatt nur auf Sonne und Strand zu setzen, soll die Costa Blanca ein Ort werden, an dem man die spanische Sprache in entspannter Urlaubsatmosphäre erlernen kann.
Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten, da potenzielle Sprachschüler möglicherweise die nötige Ernsthaftigkeit vermissen lassen.
Andererseits bietet die Costa Blanca bereits einen hohen Bekanntheitsgrad und die Kombination aus Sprachkursen, Strand und Natur könnte durchaus ansprechend sein.
Um dieses Ziel zu erreichen, präsentierte sich das Tourismusbüro auf der ICEF Spanish Education in Madrid, einer wichtigen internationalen Fachmesse für Sprachtourismus.
Gespräche mit Reisebüros und Bildungseinrichtungen sollen dazu beitragen, Alicante als Destination für Sprachstudenten zu etablieren. Der Sprach-Tourismus verzeichnet weltweit ein stetiges Wachstum. Laut dem Instituto Cervantes lernen über 24,6 Millionen Menschen weltweit Spanisch als Fremdsprache.
Alicante möchte von diesem Trend profitieren. Der Vorteil des Sprach-Tourismus liegt darin, dass Studenten in der Regel länger in der Region bleiben als herkömmliche Urlauber. Ein Sprachkurs dauert oft mehrere Wochen, in denen die Studenten Unterkünfte buchen, Restaurants besuchen, Museen erkunden und somit die lokale Wirtschaft ankurbeln, insbesondere außerhalb der Hochsaison. Zufriedene Sprachschüler werden zudem zu Botschaftern der Region und tragen so zu einem positiven Image bei.
Quelle: Agenturen





