Das traditionelle Bild von Spanien, in dem fast jeder ein Eigenheim besitzt, wandelt sich. Der Immobilienerwerb, einst Standard, ist nun für viele Spanier mit Herausforderungen verbunden. Der Besitz eines Eigenheims ist nicht mehr selbstverständlich.
Laut Daten der Banco de España sinkt die Zahl der Eigenheimbesitzer, besonders bei jüngeren Generationen, für die der Marktzugang erschwert ist. Dies ist oft keine Wahl, sondern eine Notwendigkeit aufgrund hoher Hürden. Ursächlich sind steigende Immobilienpreise, die Gehälter nicht kompensieren. Selbst Sparer erreichen das Ziel kaum.
Die Differenz zwischen Gehalt und Kaufpreis ist erheblich. Banken agieren strenger; unbefristete Verträge sind oft Voraussetzung für Hypotheken. Mieten erscheinen als Alternative, sind aber in Städten teuer und rar. Viele leben länger bei Eltern oder suchen vergeblich nach Wohnungen. Es entsteht eine Kluft zwischen Generationen: Ältere profitierten von niedrigeren Preisen und flexibleren Banken, während Jüngere benachteiligt sind.
Kurzfristig ist keine Besserung in Sicht. Solange Einkommen und Immobilienpreise nicht harmonieren, bleibt der Immobilienerwerb für viele ein Traum. Dies beeinflusst Zukunftsplanung, Familiengründung und Berufswahl.
Quelle: Agenturen





