Die Feuerwehr von Mallorca hat mit guten Ergebnissen Tests zur Satellitenkommunikation gestartet, um die Netzabdeckung in Gebieten zu verbessern, in denen bisher keine Funkverbindung bestand. Ziel ist es, bei Notfalleinsätzen die Verbindung an den sogenannten „schwarzen Punkten“ der Insel sicherzustellen.
Der Leiter der Inselnotdienste, Joan Fornàs, hob die anfängliche Tragweite dieser Tests hervor und wies darauf hin, dass es sich um die ersten Tests einer Technologie handelt, die den Einsatzbetrieb bei Notfällen auf Mallorca tatsächlich verändern kann.
Die ersten Ergebnisse sind positiv und bestätigen, dass der Fortschritt in die „richtige Richtung“ geht, um die Netzabdeckung an jedem Punkt der Insel zu gewährleisten, „selbst in den schwierigsten Umgebungen“.
Das Gerät wurde an schwer zugänglichen Orten wie Torrent de Pareis, dem Naturpark Llevant und dem Gebiet von Mortitx getestet. An all diesen Punkten gelang es den Teams, eine stabile Kommunikation mit den Einsatzzentralen der Feuerwehr von Mallorca herzustellen.
Die eingesetzte Technologie basiert auf Satelliten in niedriger Umlaufbahn (LEO). Diese Systeme operieren in geringerer Höhe als geostationäre Satelliten, was die Signalausbreitungszeit und damit die Latenz bei der Kommunikation deutlich reduziert. Dies ermöglicht eine schnellere und stabilere Datenübertragung im Vergleich zu herkömmlichen Satellitennetzen.
Die Ergebnisse bestätigen, dass die Kommunikation in Gebieten funktioniert, in denen zuvor keine Verbindung aufrechterhalten werden konnte. Die Teams übertragen Informationen ohne Unterbrechungen aus schwer zugänglichen Gebieten und halten die Verbindung zu den Koordinationszentren der Feuerwehr von Mallorca ohne Zwischenfälle aufrecht.
Die Rettungsdienste planen, die Testphase an verschiedenen Standorten der Insel fortzusetzen. Nach Abschluss dieser Phase wird die Behörde die Ergebnisse analysieren und die administrativen Schritte für eine mögliche Ausschreibung festlegen, um diese Technologie dauerhaft zu integrieren.
Quelle: Agenturen





