Das Ambulanzflugzeug, das zwei mit dem Hantavirus infizierte Personen von dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius von den Kapverden in die Niederlande transportiert und wegen eines Stromausfalls auf Gran Canaria landen musste, bleibt auf dem Rollfeld des Flughafens, bis ein neues Flugzeug eintrifft, das den Transport fortsetzen wird.
Laut Quellen des Gesundheitsministeriums musste das Flugzeug einen Zwischenstopp einlegen, um in Marokko aufzutanken, doch das Land lehnte dies ab, weshalb Spanien um die Nutzung des Flughafens von Gran Canaria gebeten wurde. Während des Zwischenstopps meldete der Arzt einen Ausfall des elektrischen Versorgungssystems für einen Patienten.
Dieser Patient, der sich im Flugzeug befindet und über die Stromversorgung des Flughafens versorgt wird, stellt keinerlei Gefahr für die öffentliche Gesundheit dar, versichern dieselben Quellen.
Bis zur Ankunft eines neuen Flugzeugs und der Klärung der Situation bleibt das Ambulanzflugzeug auf dem Rollfeld des Flughafens. Das Gesundheitsministerium hat damit die Umstände geklärt, unter denen dieser Zwischenstopp erfolgen musste, nachdem die Regierungsdelegation zunächst mitgeteilt hatte, dass dieser ungeplante Zwischenstopp auf den Kanarischen Inseln lediglich auf eine Betankung zurückzuführen sei, die aufgrund von Einwänden aus Rabat gegen eine Betankung auf dessen Hoheitsgebiet erzwungen worden sei, um später zu präzisieren, dass er durch den Bruch der Isolationsblase verursacht worden sei.
Die Regierungsdelegation versicherte zudem, dass der Besatzung als Bedingung für die Landung auf Gran Canaria auferlegt wurde, dass niemand das Flugzeug betreten oder verlassen darf, eine Auflage, die garantiert eingehalten wurde.
Das Flugzeug war um 11:00 Uhr vom internationalen Flughafen Praia gestartet, um gegen 16:00 Uhr in Marrakesch zum Auftanken zwischenzulanden und anschließend den Flug nach Amsterdam fortzusetzen, wo es um 17:00 Uhr niederländischer Zeit ankommen sollte.
Obwohl die Besatzung eine Routenänderung gemeldet hatte, um vor der Weiterreise in die Niederlande einen Zwischenstopp in Málaga einzulegen, wie es auf dem auf Flugverfolgung spezialisierten Internetdienst Fightradar 24 zu sehen war, plant laut Angaben des Gesundheitsministeriums keines der Flugzeuge einen Stopp in der andalusischen Stadt.
Quelle: Agenturen





