Herbst 2026 – die gefragtesten 50 Reiseziele in Europa

Lesedauer des Artikels: ca. 6 Minuten -

In den meisten Bundesländern sind die Sommerferien vorbei – und wer den nächsten Urlaub plant, schaut jetzt auf die Herbstferien. Das Ferienhaus-Portal Holidu (www.holidu.de) hat dafür die Übernachtungspreise für Ferienunterkünfte in den 50 beliebtesten europäischen Reisezielen ausgewertet. Das Ergebnis: Nicht die Ferienzeit macht den Preis, sondern das Ziel. Für denselben Zeitraum reicht die Spanne von 84 bis 386 Euro pro Nacht.

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Am teuersten wird der Herbsturlaub in den Städten: Kurztrips nach Paris oder Amsterdam können kostspielig werden.
  • Am günstigsten reist es sich in den deutschen Mittelgebirgen und an der polnischen Ostsee.
  • Nord- und Ostseeinseln kosten deutlich mehr als das Festland.
  • Sonne muss nicht teuer sein: Sizilien, Fuerteventura und Teneriffa kosten rund die Hälfte von Mallorca.

Die komplette Auswertung finden Sie hier: > www.holidu.de/magazine/herbstferien-preischeck-2026

Lesetipp:  Singer-Songwriter Sixto Rodríguez verstorben
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Gabriele Popma- Der Fjord schweigt

Städte sind der eigentliche Preistreiber

Nicht die Ferienzeit macht den Herbsturlaub teuer, sondern die Wahl des Reisetyps. Wer sich für einen Städtetrip entscheidet, wählt damit auch die kostspielige Variante. Paris kostet 386 Euro pro Nacht und ist damit das teuerste Ziel im Vergleich, Amsterdam folgt mit einem stolzen Übernachtungspreis von 337 Euro für eine Ferienwohnung. Wer eine Städtereise plant und aufs Budget achtet, findet weiter südlich deutlich mehr für sein Geld: Málaga kostet beispielsweise 164 Euro pro Nacht und damit 58 Prozent weniger als Paris.

Die deutsche Küste kostet fast überall gleich – teuer sind nur die Nordseeinseln

Nord- und Ostsee befinden sich auf einem ähnlichen Preisniveau – zumindest auf dem Festland. Büsum kostet 113 Euro pro Nacht, Cuxhaven 117 Euro, Norddeich 122 Euro, Kühlungsborn 127 Euro, Grömitz 128 Euro, St. Peter-Ording 138 Euro. Zwischen dem günstigsten und dem teuersten dieser Orte liegen 22 Prozent. Der Aufpreis entsteht auf den Nordseeinseln: Auch in der Nebensaison müssen Reisende in Sylt (180 €) tiefer in die Tasche greifen und auch Norderney und Borkum sind mit 162 Euro pro Nacht kostspieliger. Die Ostseeinseln machen diesen Aufschlag nicht mit – Rügen (129 €), Fehmarn (128 €) und Usedom (121 €) liegen auf Festlandsniveau.

Wer Wärme sucht, zahlt für den Namen, nicht für die Sonne

Im Oktober ist Südeuropa keine Frage des Budgets, sondern der Zieldefinition. Mallorca liegt mit 248 Euro pro Nacht auf Platz drei der teuersten Ziele im Vergleich. Sizilien kostet 116 Euro – 53 Prozent weniger als Mallorca. Fuerteventura kostet 123 Euro, Sardinien 124 Euro, Teneriffa 135 Euro, Kreta 140 Euro und Rhodos 159 Euro. Die Sonne ist im Oktober also kein Luxus – teuer wird sie erst durch den Namen des Ziels.

Die Preisspanne im Überblick

Die fünf teuersten Ziele Land Preis/Nacht pro Unterkunft Die fünf günstigsten Ziele Land Preis/Nacht pro Unterkunft
Paris Frankreich 386 € Swinemünde Polen 84 €
Amsterdam Niederlande 337 € Polnische Ostsee Polen 97 €
Mallorca Spanien 248 € Bayerischer Wald Deutschland 106 €
Südtirol Italien 200 € Dänemark an der Nordsee Dänemark 109 €
Sylt Deutschland 180 € Harz Deutschland 111 €

Sechs Ansatzpunkte für einen günstigeren Herbsturlaub

  1. Ins Mittelgebirge statt an die Küste. Bayerischer Wald (106 €), Harz (111 €), Sauerland und Mosel (je 118 €) sowie Schwarzwald (121 €) liegen alle unter dem Durchschnitt.
  2. Die Grenze mitdenken. An der polnischen Ostsee kostet die Unterkunft 97 Euro pro Nacht, in Swinemünde 84 Euro. An der deutschen Ostsee sind es 127 Euro. Das sind bis zu 34 Prozent Unterschied.
  3. Dänemark statt Deutschland an der Nordsee. 109 Euro gegenüber 134 Euro pro Nacht und somit 19 Prozent günstiger.
  4. Festland statt Insel. Büsum, Cuxhaven und Norddeich kosten 113 bis 122 Euro pro Nacht und damit 32 bis 37 Prozent weniger als Sylt – bei gleicher Nordsee und gleicher Woche.
  5. Die Anreise mitrechnen. Einige der gefragten Reiseziele sind von Deutschland aus mit Auto oder Bahn erreichbar. Ob das günstiger ist als ein Flug, entscheidet die Entfernung: Sprit, Maut und Bahnpreise gehören in die Rechnung.
  6. Zu mehreren buchen. Alle genannten Preise gelten für die gesamte Unterkunft. Pro Person sind es im Schnitt 36,15 Euro pro Nacht – für größere Gruppen ist die Ferienunterkunft damit häufig die günstigere Rechnung.

Alle 50 untersuchten Reiseziele finden Sie hier: > www.holidu.de/magazine/herbstferien-preischeck-2026

Methode:

Für den Herbstferien-Preischeck 2026 hat Holidu die Übernachtungspreise für Ferienwohnungen und Ferienhäuser in den 50 gefragtesten europäischen Reisezielen ausgewertet. Das Ranking der beliebtesten Urlaubsregionen bezieht sich auf die Suchanfragen der Nutzer der Website www.holidu.de für einen Aufenthalt mit dem Check-in zwischen dem 17.10.2026 und 31.10.2026. Ermittelt wurde der durchschnittliche Preis pro Nacht für eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus für zwei bis acht Personen. Dabei wurde für besonders verlässliche Daten der Mittelwert über dem Median gebildet und statistische Ausreißer nicht berücksichtigt. Die Datenerhebung erfolgte im August 2026. Holidu verwaltet direkt mehr als 50.000 Ferienhäuser und Ferienwohnungen in Europa und listet zudem Millionen Ferienunterkünfte weltweit. Die Holidu-Website verzeichnet jedes Jahr mehr als 100 Millionen Besucher. www.holidu.de

Über Holidu

Holidu ist eine Plattform für Ferienunterkünfte in Europa, auf der Gastgeber und Gäste mit Freude und ohne Sorgen vermieten und buchen. Mit einer eigenen Softwarelösung zur Verwaltung von Ferienunterkünften und lokalen Expertenteams hilft Holidu über 30.000 Gastgebern und Unterkunftsverwaltern in sieben Märkten dabei, mehr Buchungen mit weniger Aufwand zu erzielen. Auf seinen Buchungsplattformen, darunter Holidu, Gites.fr und Ferienwohnungen.de, erreicht Holidu jährlich mehr als 100 Millionen Nutzer und ermöglicht ihnen, problemlos die perfekte Ferienunterkunft zu finden. Mit der Software für Destinationsmanagement Holidu Smart Destination unterstützt das Unternehmen über 500 Tourismus-Organisationen dabei, touristische Produkte vertrieblich erfolgreich zu vermarkten. Holidu wurde 2014 von den Brüdern Johannes und Michael Siebers gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 700 Mitarbeitende und betreibt über 25 lokale Büros in den attraktivsten Reisezielen Europas. Der Hauptsitz von Holidu befindet sich in München. Weitere Informationen unter www.holidu.de

Folgen Sie uns auf Social Media:
Instagram www.instagram.com/holidu
Facebook www.facebook.com/holidu
LinkedIn www.linkedin.com/company/holidu