Knoblauch aus Mallorca in die Saatgutbank der Balearen aufgenommen

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Die Regionalregierung hat die Saatgutbank des Instituts für Agrar-, Lebensmittel- und Fischereiforschung und -ausbildung (IRFAP) um neue lokale Sorten wie den mallorquinischen Knoblauch und die Aubergine aus Ciutadella erweitert, um diese zu erhalten und ihren erneuten Anbau zu fördern.

Das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt erklärte am Donnerstag (27.08.2026), dass die Saatgutbank Hunderte lokaler Gemüse- und Getreidesorten bewahrt, deren Saatgut unter geeigneten Bedingungen gelagert und regelmäßig regeneriert wird, um ihre Keimfähigkeit zu gewährleisten.

Neben dem mallorquinischen Knoblauch und der Aubergine aus Ciutadella wurden Sorten wie die weiße Zwiebel aus Menorca und die lange violette Aubergine aufgenommen. Zu den Aufgaben dieser Einrichtung gehören auch die Untersuchung und Charakterisierung dieser Sorten sowie die Erledigung der notwendigen Formalitäten, damit sie legal angebaut und vermarktet werden können und somit den Landwirten wieder zur Verfügung stehen.

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Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Eintragung als Erhaltungssorten in das Register für Handelssorten, was es den Produktionsunternehmen ermöglicht, deren Saatgut zu vermehren und zu vermarkten.

In diesem Jahr hat das Institut die Eintragung von vier neuen Sorten beantragt: die Tomate aus Valldemossa, die Tomate „Cor de Bou“, die Kocherbohne und die Schälbohne.

Zudem wurde bereits die Eintragung der roten Zwiebel aus Andratx, der mallorquinischen Linse und der schwarzen Bohne genehmigt, sodass deren Saatgut nun offiziell produziert und vermarktet werden darf.

Der Landwirtschaftsminister, Joan Simonet, betonte, das Ziel sei es, dass dieses landwirtschaftliche Erbe „weiterlebt“ und auf die Felder der Inseln zurückkehren kann. „Hinter jedem Saatgut stehen Jahre der Selektion und das Wissen von Generationen von Landwirten“, erklärte er. Die in diesem Jahr in die Bank aufgenommenen neuen Sorten durchlaufen nun den Prozess der Erhaltung, Charakterisierung und Regeneration.

Quelle: Agenturen