Hotelübernachtungen auf Mallorca steigen im April

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Die Balearen verzeichneten im April einen Anstieg der Hotelübernachtungen um fast 4 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies geschah bei nahezu unveränderten Hotelpreisen und einer leicht verkürzten Aufenthaltsdauer.

Laut Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INE) und des Statistischen Instituts der Balearen (Ibestat) wurden im April 3,7 Millionen Übernachtungen registriert, davon 3,4 Millionen auf Mallorca, 251.370 auf Ibiza und Formentera sowie 90.484 auf Menorca. Die Zahl der Reisenden stieg um 7 % auf 848.250.

Damit verzeichnen die Inseln zwei aufeinanderfolgende Monate mit Wachstum, während der landesweite Anstieg nur 1,1 % betrug. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Touristen auf den Balearen sinkt jedoch weiter, ein Trend, der sich seit Beginn der Pandemie verstärkt hat.

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Dies wird auf ein verändertes Konsumverhalten zurückgeführt, bei dem Reisende Preiserhöhungen durch kürzere Aufenthalte kompensieren. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug im April 4,4 Tage, was einem Rückgang von 3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz steigender Öffnungsquoten, Zimmerzahlen und Bettenkapazitäten blieben die Hotelpreise nahezu unverändert (minus 0,4 %). Dies deutet darauf hin, dass die Spielräume für Preiserhöhungen enger werden, nachdem in den Jahren 2023 bis 2025 deutliche Preisanstiege verzeichnet wurden.

Die Prognosen für 2026 sind verhaltener, und Turespaña weist darauf hin, dass Schlüsselmärkte wie Deutschland an die Grenzen der Akzeptanz für weitere Preiserhöhungen stoßen. Günstigere Reiseziele im östlichen Mittelmeerraum werden zunehmend attraktiver, obwohl der Konflikt im Nahen Osten diese Entwicklung beeinträchtigt.

Quelle: Agenturen