Iran bricht die Verhandlungen mit den USA nach neuen Drohungen von Trump ab

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Der Iran hat am Sonntag (21.06.2026) die Gespräche mit den Vereinigten Staaten in der Schweiz abgebrochen, nachdem US-Präsident Donald Trump neue Drohungen gegen die Islamische Republik ausgesprochen hatte, berichtete die Nachrichtenagentur IRNA.

„Die Delegation der Islamischen Republik Iran hat den Verhandlungsort verlassen“, berichtete das offizielle Medium der iranischen Regierung und erklärte, dass die Entscheidung eine Reaktion auf Trumps Drohungen sei, die er während der Verhandlungen der Parteien am Sonntag in Bürgenstock (Schweiz) ausgesprochen hatte.

Laut IRNA brach die iranische Delegation die unter Vermittlung von Katar und Pakistan geführten Gespräche mit den USA ab und verließ den Verhandlungsort nach einem Treffen mit dem katarischen Vermittler. Der US-Präsident warnte den Iran gestern mitten in den Gesprächen, dass die USA die Angriffe „mit voller Wucht“ gegen den Iran wieder aufnehmen würden, sollte dieser die Aktivitäten seines libanesischen Verbündeten Hisbollah nicht unterbinden. Zudem warnte Trump in einem Interview mit Fox News Teheran vor einer Sperrung der Straße von Hormus und erklärte, sollte dies geschehen, „hätten sie kein Land mehr und könnten nicht einmal mehr in ihr eigenes zurückkehren“ – offenbar in Anspielung auf das iranische Verhandlungsteam.

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Der Parlamentspräsident und Leiter des iranischen Verhandlungsteams, Mohamad Baqer Qalibaf, spielte die Drohungen herunter und versicherte, dass die iranischen Streitkräfte bereit seien, auf jede Aktion Washingtons zu reagieren. Der iranische Politiker warnte Washington zudem, dass „sie besser auf ihre Äußerungen achten sollten“, und erklärte: „So viel sie auch reden mögen – wir sind es, die handeln.“

Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten begannen heute Vormittag mit getrennten Treffen mit den Vermittlerländern und anschließend mit einem multilateralen Treffen, bei dem es um die Umsetzung der am vergangenen Mittwoch unterzeichneten Absichtserklärung ging, insbesondere hinsichtlich der Beendigung des Krieges an allen Fronten, einschließlich des Libanon, wie es Teheran fordert.

Der US-Vizepräsident JD Vance, der die Delegation seines Landes leitet, hatte zuvor – ungeachtet der Drohungen Trumps – von „großen Fortschritten“ bei den Gesprächen berichtet.

Quelle: Agenturen