Journalistenverband fordert berufliche Ethik

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Der Journalistenverband der Balearen (APIB) hat an diesem Sonntag (03.05.2026), dem Weltpressefreiheitstag, die Notwendigkeit einer „sorgfältigen und fundierten Berichterstattung durch Medienfachleute“ betont und die prekären Arbeitsverhältnisse in der Branche kritisiert.

In einer Erklärung erinnerte der APIB daran, dass der Journalismus „unerlässlich ist, um das Grundrecht der Bürger auf wahrheitsgemäße Informationen zu gewährleisten“, und forderte „die Nichteinmischung politischer und wirtschaftlicher Kräfte in die berufliche Ausübung“, wobei „Selbstregulierung die einzige Option für Unabhängigkeit“ sei.

Die APIB hat die Bürger dazu aufgerufen, „Vertrauen in die Journalisten als Garanten wahrheitsgemäßer Informationen“ zu setzen, und gleichzeitig die Fachleute aufgefordert, künstliche Intelligenz „mit besonderer Sorgfalt“ einzusetzen. Darüber hinaus hat sie betont, dass „qualitativ hochwertige Arbeit ohne menschenwürdige Arbeitsbedingungen nicht möglich ist, was eine Verbesserung der Gehälter und Arbeitszeiten erfordert, die eine Vereinbarkeit mit dem Privat- und Familienleben ermöglichen“.

Lesetipp:  Israel hat acht Brücken angegriffen, die der Iran „für den Transport von Waffen“ genutzt habe
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Zeitreise in die 1980er Jahre mit Gustav Knudsen

Sie hat zudem „die Wiedereinführung der Figur des Scheinselbstständigen in den Medien und Pressestellen, einschließlich der öffentlichen Verwaltung, angeprangert, was sie als Betrug betrachtet“.

Die Organisation forderte unter anderem „die Einbeziehung von freiberuflichen Mitarbeitern in die Tarifverträge, die derzeit davon ausgeschlossen sind, was diese Kollegen schutzlos lässt und sie in sehr prekäre Verhältnisse ohne Rechte bringt“. „Journalisten sind unverzichtbar im Kampf gegen Falschmeldungen oder ‚Fake News‘, die über andere Kanäle sehr schnell verzerrt und manipuliert werden“, erklärte die APIB.

Quelle: Agenturen