Magdalenas: Das gibt es in Spanien zum Frühstück

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Magdalenas sind das beliebteste Frühstücksgebäck Spaniens – zart, leicht süß und von Nord bis Süd überall erhältlich. Während sie in Ländern wie den Deutschland zwischen Keksen rangieren, sind sie in Spanien ein fester Bestandteil des Frühstücks, vergleichbar mit Brot.

Schon beim Betreten einer spanischen Bäckerei am Morgen fallen die kleinen, goldbraunen Küchlein mit ihrer charakteristischen Wölbung ins Auge, frisch gebacken oder einzeln verpackt. Von Galicien bis Andalusien starten viele den Tag mit einer Magdalena, meist getunkt in Kaffee oder heiße Schokolade.

Die Geschichte der Magdalena ist überraschend vielseitig und nicht eindeutig geklärt. Historiker datieren ihren Verkauf in Madrid bereits auf das Jahr 1836, wobei die Rezepte sowohl auf französischen Einflüssen als auch spanischer Backtradition basieren. Eine verbreitete Legende erzählt von einem Mädchen namens Magdalena, das diese muschelförmigen Gebäckstücke an Pilger auf dem Jakobsweg verkaufte – doch dafür gibt es keine gesicherten Belege. Sicher ist jedoch, dass die spanische Variante des ursprünglich französischen Gebäcks aus Commercy sich durch die Verwendung von Olivenöl statt Butter sowie Zitronenschale als Geschmacksgeber auszeichnet.

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Warum essen Spanier Magdalenas vor allem zum Frühstück? Das liegt am besonderen Charakter des Gebäcks: Es ist luftig, mild süß und lässt sich in wenigen Bissen genießen – ideal für das traditionell leichte spanische Frühstück. Während in anderen Ländern Brot mit Aufstrich dominiert, bevorzugt man in Spanien oft ein süßes Gebäckstück zum Kaffee. Magdalenas sind schnell serviert, gut haltbar und bei Groß und Klein beliebt. Auch auf Terrassen neben Croissants oder anderen süßen Brötchen sind sie ein häufiger Gast.

Ein wichtiger Unterschied zu Muffins liegt in der Zubereitung und Konsistenz: Magdalenas werden durch kräftiges Verquirlen von Eiern und Zucker besonders luftig und hoch, während Muffins mehr Butter enthalten und dadurch dichter und schwerer sind. Zudem stehen bei Muffins oft Nüsse, Schokolade oder Obst im Mittelpunkt, während die klassische Magdalena durch ihre schlichte Mischung aus Mehl, Eiern, Zucker, Olivenöl und Zitrone besticht.

So hat sich die Magdalena über Generationen als das perfekte Frühstücksgebäck in Spanien etabliert – ein einfacher, aber köstlicher Begleiter für den Start in den Tag.

Quelle: Agenturen