Mallorca hat immer noch zu wenige Allergologen

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Die Situation der Allergologen auf den Balearen bleibt angespannt. Trotz leichter Verbesserungen in den letzten Jahren ist die Anzahl der Fachärzte im öffentlichen Gesundheitswesen weiterhin deutlich zu gering, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken.

Vor etwa zwei Jahren stand dem gesamten Archipel lediglich eine einzige Allergologin zur Verfügung. Dank der Bemühungen des spanischen Allergieverbandes SEAIC (Sociedad Española de Alergología e Inmunología Clínica) konnte diese Zahl auf drei erhöht werden. Eine vierte Stelle ist derzeit ausgeschrieben, was jedoch bei weitem nicht ausreicht.

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Laut SEAIC wären idealerweise rund 24 Allergologen notwendig, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Obwohl Ende 2024 ein öffentlicher Allergologie-Dienst im Universitätskrankenhaus Son Espases eingerichtet wurde, bleibt die Versorgungslage weiterhin unbefriedigend.

Der Allergieverband kritisiert die langen Wartezeiten für Patienten und fordert von der Gesundheitsbehörde IB-Salut einen klaren und detaillierten Ausbauplan für die allergologische Versorgung auf den Balearen. Dieser Plan sollte konkrete Maßnahmen und Zeitrahmen enthalten, um die Anzahl der Allergologen im öffentlichen Sektor signifikant zu erhöhen und die Wartezeiten für Patienten zu verkürzen. Nur so kann eine angemessene und zeitnahe Behandlung von Allergieerkrankungen auf den Inseln sichergestellt werden.

Quelle: Agenturen