Das Gesundheitsamt der Balearen hat die Mindestdienstleistungen für den landesweiten Streik festgelegt, zu dem das medizinische und ärztliche Personal der Gruppe A1 des Nationalen Gesundheitssystems vom 18. bis 22. Mai gegen die vom Gesundheitsministerium vorgeschlagene Reform des Rahmengesetzes aufgerufen hat.
Der Streik beginnt um Mitternacht am Montag (18.05.2026) und endet um 23:59 Uhr am Freitag, wobei in Einrichtungen mit Schichtbetrieb der Streik erst nach Beendigung der letzten geplanten Schicht endet, wie das Gesundheitsministerium am Samstag in einer Mitteilung bekannt gab.
In der stationären Versorgung entsprechen die Mindestdienste denen, die für Feiertage vorgesehen sind, wobei bestimmte Bereiche verstärkt werden. So wird in den Fachbereichen mit stationären Patienten und in den zentralen Diensten, die stationäre Patienten versorgen, ein weiterer Facharzt pro Schicht in der Frühschicht eingesetzt, außer in der Anästhesie, wo zwei Ärzte hinzukommen.
Darüber hinaus werden die als kritisch oder dringend eingestuften Dienste wie Onkologie, Hämatologie, onkologische Chirurgie, Notaufnahme, Dialyse, Tagesklinik und Krankenhausapotheke zu 100 % weiterlaufen, um Behandlungen und die medizinische Versorgung zu gewährleisten. In der Primärversorgung werden zwischen 8.00 und 15.00 Uhr mindestens ein Arzt und ein Kinderarzt pro Gesundheitszentrum zur Verfügung stehen, während in Zentren mit mehr als 20.500 Gesundheitskarten zwei Ärzte und ein Kinderarzt eingesetzt werden.
Auch während der Spätschicht müssen ein Arzt und ein Kinderarzt zur Verfügung stehen, sofern dieser Dienst angeboten wird. In den Notfallstationen (PAC) sowie in den Notfall- und Rettungsdiensten des SUAP und des 061 wird die Versorgung während des gesamten Streiks zu 100 % gewährleistet sein, da es sich um unverzichtbare Leistungen handelt. Der Gesundheitsdienst hat zudem präzisiert, dass für das MIR-Personal aufgrund der besonderen Merkmale seines Arbeitsverhältnisses keine Mindestdienste festgelegt wurden.
Quelle: Agenturen





