PIMEM lehnt das Rauchverbot auf Terrassen ab

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Die Gastronomiebranche ist angesichts des Entwurfs des Anti-Raucher-Gesetzes der Regierung, das das Rauchen und Dampfen auf Terrassen und im Freien verbieten soll, in Alarmbereitschaft geraten.

Der Verband der kleinen und mittleren Unternehmen von Mallorca (PIMEM) bezeichnet die Maßnahme als „radikale Auferlegung“ und warnt davor, dass das Gesetz der Existenzfähigkeit kleiner lokaler Unternehmen, die aufgrund steigender Personalkosten ohnehin schon mit sehr knappen Gewinnspannen arbeiten, einen „schweren Schlag“ versetzen werde.

In einer Erklärung kritisiert der Verband die „makroökonomische Inkohärenz“ der Regierung, die bei der Gesetzgebung die Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen, außer Acht lasse. Er erinnert daran, dass der Dienstleistungssektor 75,6 % des nationalen BIP ausmacht und dass das unabhängige Gastgewerbe der wichtigste Wirtschaftsmotor der Gemeinden ist. Der Verband versichert, dass die Einschränkung der Nutzung von Außenbereichen sowohl Stammkunden als auch internationale Touristen abschrecken werde und Tausende von sicheren Arbeitsplätzen gefährden sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Inseln gegenüber anderen Reisezielen im Mittelmeerraum beeinträchtigen werde.

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PIMEM prangert die „Hilflosigkeit“ und die übermäßige Verantwortung an, die das Gesetz den Selbstständigen auferlegt. Sie kritisieren, dass der Gastronom durch die neue Regelung zum „Wächter“ des öffentlichen Raums wird, da die polizeiliche Aufsichtspflicht auf die Eigentümer und Mitarbeiter übergeht, die gezwungen sein werden, sich mit Kunden auseinanderzusetzen und Verwaltungsstrafen für das individuelle Verhalten Dritter zu tragen. Hinzu kommen die durch den „staatlichen Interventionismus“ verursachten Mehrkosten, der zudem aufgrund des Verbots von Logos eine Erneuerung der Einrichtung erzwingt und die Anschaffung neuer Beschilderung vorschreibt – eine direkte Ausgabe, die für viele KMU unerschwinglich ist.

Schließlich bedauert PIMEM Restauraciónden Mangel an Konsens seitens des Gesundheitsministeriums. Der Arbeitgeberverband kritisiert, dass man sich für ein vollständiges Verbot entschieden habe, anstatt Selbstregulierungsmaßnahmen oder öffentliche Anreize einzuführen, die es ermöglichen würden, rauchfreie Bereiche durch bürgerliches Verhalten abzugrenzen.

Quelle: Agenturen