Projekt für Bahnverbindung nach Llevant auf Mallorca

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Die Regierung der Balearen hat beschlossen, das Projekt zur Verlängerung der Bahnlinie nach Llevant auf Mallorca wieder aufzunehmen, auch ohne die Zusage von Geldern der Zentralregierung in Madrid.

Ursprünglich war die Realisierung des Projekts von der Unterzeichnung eines Eisenbahnabkommens abhängig, das Mittel aus Madrid bereitstellen sollte. Nun hat die Regierung unter Marga Prohens beschlossen, voranzuschreiten und die notwendigen Schritte mit eigenen Mitteln zu finanzieren.

Zunächst werden 5 Millionen Euro aus der Ökosteuer für Studien und die Aktualisierung bestehender Projektpläne bereitgestellt. Diese Arbeiten basieren auf einem ursprünglichen Projekt, das bereits 2022 von der Vorgängerregierung unter Francina Armengol vorgelegt wurde.

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Die Regierung betont, dass das ursprüngliche Projekt zwar eine Förderung von 30 Millionen Euro vorsah, diese aber nie umgesetzt wurde. Serveis Ferroviaris wird das Projekt nun umfassend überarbeiten, da es als veraltet gilt. Dies stellt einen technischen Neustart dar, bevor über die konkrete Umsetzung entschieden wird.

Das Ministerium für Mobilität merkt an, dass die Gesamtkosten des Projekts ursprünglich auf 120 Millionen Euro geschätzt wurden, der Plan für die nachhaltige Tourismussteuer 2023 jedoch nur 30 Millionen Euro vorsah. Dies wurde als unzureichend kritisiert, da es nur 25 % der Gesamtkosten deckte und keine Finanzierung für die restlichen 90 Millionen Euro vorgesehen war. Das Ministerium wird im Rahmen der nächsten Ausschreibung der Ökosteuer weitere Mittel für das Bahnprojekt beantragen, um das Engagement für die Bahnlinie im Osten der Insel zu unterstreichen und die Fortsetzung der Planungen zu gewährleisten.

Präsidentin Prohens hatte zuvor angekündigt, das Thema in der allgemeinen politischen Debatte anzusprechen, falls Mittel vom Ministerium durch ein Eisenbahnabkommen bereitgestellt würden. Nun hat sich die Strategie geändert, und die Regierung will die Arbeiten auch ohne gesicherte staatliche Finanzierung vorantreiben. Prohens äußerte sich zuversichtlich hinsichtlich der Unterzeichnung eines solchen Abkommens und erinnerte daran, dass Präsident Sánchez sich 2024 zu Verhandlungen verpflichtet habe. Auch Verkehrsminister Puente zeigte sich bei einem Besuch auf den Balearen bereit, ein Abkommen zu unterzeichnen, obwohl diesbezüglich noch keine konkreten Ergebnisse vorliegen.

Quelle: Agenturen