Almudaina-Palast ab 29.07. für die Öffentlichkeit zugänglich

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Der Königspalast Almudaina in Palma, die offizielle Residenz der Könige während ihrer Aufenthalte auf Mallorca, wird am 29. Juli nach Abschluss einer umfassenden Sanierung, die mit Investitionen in Höhe von 2,5 Millionen Euro verbunden war, wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Damit können erstmals neue Räume besichtigt werden, und an den ersten drei Tagen nach der Wiedereröffnung ist der Eintritt frei.

Der Königspalast Almudaina, der im Jahr 2025 249.056 Besucher verzeichnete, umfasst nun auch Räume, die bisher für die Öffentlichkeit geschlossen waren, wie beispielsweise den Palast der Königin, dessen Säle an den Besuch von Isabella II. auf den Balearen im Jahr 1860 erinnern, und präsentiert eine neue Ausstellung, die die Geschichte des Gebäudes von der römischen und muslimischen Epoche bis zur bourbonischen Zeit nachzeichnet.

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Der größte Teil der Investition in Höhe von 2.573.000 Euro stammt aus europäischen Mitteln des Plans für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz. Anlässlich der Wiedereröffnung ist der Eintritt in das Denkmal am 29., 30. und 31. Juli kostenlos.

Der neue Rundgang endet im Thronsaal, der im Stil der Zeit Alfons XIII. gestaltet ist, und umfasst Exponate aus den Sammlungen des Nationalen Kulturerbes, darunter Porträts, historische Möbel und römische Münzen sowie Keramiken und Amphoren, die vom Museum von Mallorca zur Verfügung gestellt wurden.

Zu den herausragendsten Exponaten zählen ein weißer Marmorlöwe aus dem 10. Jahrhundert, der kürzlich restauriert wurde und nun im Inneren des Palasts ausgestellt ist, sowie ein Bronzegriff aus dem 12. Jahrhundert und das Tympanon der „Krönung der Jungfrau Maria“, das zum ursprünglichen Portal der Kapelle Santa Ana gehörte.

Im Rahmen der Maßnahmen wurde zudem ein neues, vollständig barrierefreies Besucherzentrum mit Kassen, Garderobe und Souvenirladen eingerichtet sowie die Innen- und Außenbeleuchtung des Gebäudes erneuert.

Nach Angaben von „Patrimonio Nacional“ wird die neue Anlage den Energieverbrauch des Palasts um mehr als 30 % senken, dank der Installation effizienterer Leuchten, die dem monumentalen Charakter des Gebäudes angepasst sind.

Quelle: Agenturen