Regulierung der „Flut“ von Radfahrern in der Serra de Tramuntana

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Anfang Mai klagen Busfahrer über die hohe Belastung der Straßen in der Serra de Tramuntana durch zahlreiche Radfahrer, die Mallorca in den Frühlingsmonaten besuchen.

Der Fahrerverband ACTUA kritisiert gefährliche Situationen, die täglich auf der Strecke vom Coll de sa Batalla zur Kreuzung Sa Calobra entstehen, insbesondere bei Fahrten von dieser Kreuzung zur Cala d’Escorca.

Die Fahrer bemängeln rücksichtloses Verhalten der Radfahrer, die in Gruppen mit hoher Geschwindigkeit auf der schmalen Straße ohne Seitenstreifen fahren oder die Fahrbahnmitte einnehmen, was Busse behindert und Unfälle verursachen kann. Diese Gefahr wird durch den zunehmenden Mietwagenverkehr verstärkt.

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Die Straße nach Sa Calobra ist besonders gefährlich aufgrund ihres starken Gefälles und der Nähe zur Steilküste, wo es bereits schwere Unfälle mit Radfahrern gab.

ACTUA hat den Verkehrsverband informiert und fordert eine zeitliche Regelung des Radverkehrs, um Überschneidungen mit den Busfahrplänen zu vermeiden. Auch andere Orte in der Serra de Tramuntana, wie der Aussichtspunkt Formentor und Sa Foradada, sind stark überlastet und führen zu Konflikten mit Reisebussen.

Am Coll de sa Batalla nutzen täglich Tausende Touristen die Tankstelle und Bar als Raststätte, was die Situation zusätzlich belastet. Busfahrer berichten von großem Stress und Überforderung.

Quelle: Agenturen