Am heutigen Sonntag, dem 10. Mai 2026, erreichte das niederländische Kreuzfahrtschiff MV Hondius die Küste von Teneriffa. An Bord war ein Ausbruch des Hantavirus ausgebrochen, der drei Todesopfer forderte und sechs bestätigte Infektionen verursachte.
Die 147 Passagiere des Schiffes, das von der Reederei Oceanwide Expeditions betrieben wird, müssen nun eine sechswöchige Quarantäne durchlaufen. Die Behörden auf Teneriffa haben umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern.
Das Schiff befand sich auf dem Weg von Ushuaia, Argentinien, nach Kap Verde, als die ersten Fälle auftraten. Nach dem Tod des ersten Passagiers am 11. April wurden die Gesundheitsbehörden alarmiert. Untersuchungen ergaben, dass es sich um das Andes-Virus handelte, eine seltene und gefährliche Variante des Hantavirus, die auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Die Entscheidung, das Schiff in Teneriffa anlegen zu lassen, wurde von der spanischen Regierung als eine moralische und rechtliche Verpflichtung bezeichnet.
Die Passagiere werden nun unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in ihre Heimatländer zurückgebracht. Experten betonen, dass trotz der besorgniserregenden Situation keine Gefahr einer Pandemie besteht, da die Übertragung des Virus in der Regel nur bei engem Kontakt stattfindet.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lobte die Maßnahmen der spanischen Regierung und betonte, dass das Risiko für die Bevölkerung auf Teneriffa gering sei.
Quelle: Agenturen




