Restaurierung der Kolumbus-Statue in Barcelona

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Die Kolumbus-Statue in Barcelona steht kurz vor einer umfassenden Restaurierung, die über 6 Millionen Euro kosten wird. Dieses historische Denkmal, bekannt als Monumento a Colón, thront am Ende der berühmten La Rambla und ist in einem „besorgniserregenden Zustand“, der dringend behoben werden muss. Die Restaurierungsmaßnahmen sind notwendig, um die alternden und von der Witterung gezeichneten Skulpturen zu bewahren, die stark unter der Meeresnähe und dem verwendeten Material leiden.

Seit seiner Errichtung zwischen 1881 und 1888 ist das rund 60 Meter hohe Denkmal ein Wahrzeichen Barcelonas, doch der Zahn der Zeit nagt daran. Die Stadtverwaltung hat deshalb beschlossen, einen umfassenden Sanierungsplan anzustoßen. Vorab wurden fast 100.000 Euro für die technische Planung bereitgestellt, doch erst jetzt steht der komplette Aufwand von über 6 Millionen Euro für die Restaurierung fest.

Hauptursache für den Verfall sind die mäßige Qualität der ursprünglichen Materialien sowie die widrigen klimatischen Bedingungen am Standort. Diese Bedingungen haben dazu geführt, dass das Denkmal schneller altert als andere Bauwerke in geschützteren Bereichen der Region. Der eigentliche Restaurierungsprozess umfasst den Austausch oder die Reparatur beschädigter Elemente sowie strukturelle Verstärkungen.

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Im vergangenen Jahr wurden Sicherheitsnetze zur Inspektion entfernt und dabei festgestellt, dass bestimmte Bestandteile so locker waren, dass sie abzufallen drohten. Das hatte die Stadtverwaltung bewogen, provisorische Maßnahmen endgültig zugunsten einer vollständigen Restaurierung aufzugeben.

Das Monument wurde vom Architekten Gaietà Buigas i Monravà im Vorfeld der Weltausstellung 1888 erbaut. Obwohl es zu Beginn aus privaten Spenden finanziert werden sollte, musste schließlich die Stadt Barcelona und sogar die spanische Regierung Mittel bereitstellen, um die Kosten zu decken.

Eine weitverbreitete Anekdote besagt, dass Kolumbus’ ausgestreckter Arm in Richtung Amerika zeigt. Doch diese Darstellung bleibt eher ein amüsantes Detail im Gesamtbild eines bedeutenden Denkmalprojekts, dessen Restaurierung nun im Fokus steht.

Quelle: Agenturen