Ryanair: Gewinnrückgang trotz steigender Passagierzahlen

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Ryanair, Europas größter Billigflieger, steht vor einer spannenden, aber auch herausfordernden Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Während die Zahl der beförderten Passagiere und die Einnahmen weiterhin wachsen, sieht sich das Unternehmen mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, die den Gewinn empfindlich schmälern.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027, das im September endete, verzeichnete Ryanair einen Gewinn von 2.147 Millionen Euro. Das entspricht einem deutlichen Rückgang von 15 % gegenüber dem Vorjahr. Trotz eines Passagieranstiegs um 6 % und einem Umsatzplus von 3 % auf 10.080 Millionen Euro konnte dieser Zuwachs die gestiegenen Betriebskosten nicht kompensieren. Diese erhöhten sich um 10 % auf 7.690 Millionen Euro.

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Besonders ins Gewicht fallen die weiter steigenden Treibstoffpreise. Ryanair gibt an, dass die Kosten für Flugbenzin bis 2027 voraussichtlich um 2.000 Millionen Euro klettern werden. Die volatile Weltlage, speziell der Konflikt im Nahen Osten, drücke nicht nur auf die Preise, sondern auch auf die Nachfrage: Flugpreise sanken um 4 %, die Buchungsbereitschaft der Kunden nahm ab. CEO Michael O’Leary sieht hierin den Hauptgrund für die auffällige Zurückhaltung beim Buchen von Tickets.

Blickt man auf das kommende Jahr, bleiben die Aussichten unsicher. So warnt Ryanair, dass ohne eine rasche Beilegung internationaler Konflikte ein Anhalten der hohen Treibstoffpreise wahrscheinlich ist – was auch weiterhin auf die Gewinne drücken und das Marktumfeld herausfordernd halten dürfte.

Quelle: Agenturen