Spanische Teenager süchtig nach sozialen Medien?

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Eine aktuelle internationale Studie zeigt, dass Teenager in Spanien im Vergleich zu Jugendlichen in Ländern wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten die meiste Zeit in sozialen Medien verbringen. Dem Bericht zufolge nutzen spanische Jugendliche durchschnittlich 77 Minuten pro Tag soziale Netzwerke, was deutlich über dem weltweiten Durchschnitt liegt.

Die Studie wurde vom Sicherheitsunternehmen Qustodio durchgeführt und analysierte das digitale Verhalten von Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 18 Jahren in sechs Ländern, darunter Spanien, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Auffällig ist, dass die Nutzung in Spanien innerhalb eines Jahres stark zugenommen hat.

Vor allem in den Sommermonaten ist die Nutzung hoch. Im August verbrachten spanische Jugendliche durchschnittlich 92 Minuten pro Tag in sozialen Medien. Das ist deutlich mehr als ihre Altersgenossen in anderen untersuchten Ländern.

TikTok und YouTube sind bei spanischen Jugendlichen mit Abstand die beliebtesten Plattformen. TikTok verzeichnet weiterhin einen Anstieg der Nutzung, während YouTube täglich durchschnittlich 43 Minuten lang angesehen wird. Apps wie Snapchat gewinnen an Boden, während WhatsApp bei jüngeren Teenagern an Beliebtheit verliert.

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Experten warnen, dass die intensive Nutzung von Kurzvideos und endloses Scrollen zu Reizüberflutung führen kann. Dies kann Auswirkungen auf die Konzentration, die Geduld und die psychische Gesundheit von Jugendlichen haben.

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass künstliche Intelligenz immer häufiger eingesetzt wird. Etwa 44 Prozent der spanischen Jugendlichen haben Erfahrung mit Tools wie ChatGPT und Gemini, beispielsweise für Schulaufgaben oder um Fragen zu stellen.

Gleichzeitig hat das Spielen von Videospielen leicht abgenommen, obwohl Roblox nach wie vor eines der meistgespielten Spiele ist. Eltern sind zunehmend besorgt, und mehr als die Hälfte nutzt mittlerweile die Kindersicherung auf den Smartphones von Kindern zwischen 10 und 12 Jahren.

Quelle: Agenturen