Die Stadt Manacor auf Mallorca unternimmt gezielte Schritte, um die Sicherheit für Fußgänger zu erhöhen: Zehn neue, erhöhte Fußgängerüberwege werden an besonders kritischen Stellen errichtet. Dieses Infrastrukturprojekt ist mit einer Investition von 300.000 Euro verbunden und verfolgt das klare Ziel, die Geschwindigkeit des Autoverkehrs zu drosseln und Konflikte an sensiblen Bereichen zu entschärfen.
Die Auswahl der Standorte erfolgte auf Basis von Analysen der örtlichen Polizei und eines städtischen Bauingenieurs. Besonders berücksichtigt wurden Wohngebiete mit häufigen Geschwindigkeitsverstößen, sowie das Umfeld von Bildungseinrichtungen und Sportanlagen, wo viele Menschen zu Fuß unterwegs sind. Von den zehn neuen Überwegen entstehen sechs in Manacor, drei in Porto Cristo und einer in Cala Murada.
Die Überwege werden individuell an die jeweilige Situation angepasst: Aspekte wie Beleuchtung, Regenwasserableitung und spezifische Straßenverhältnisse fließen in die Planung ein. Laut Bürgermeister Ferran Montero geht dieses Vorhaben über reine Verkehrssicherheit hinaus. Es ist Ausdruck eines urbanen Leitbilds, das Menschen und deren Mobilitätsbedürfnisse in den Mittelpunkt stellt und auf barrierefreie, zugängliche öffentliche Räume setzt.
Maßnahmen auf Straßen in Inselbesitz wurden aus dem Projekt ausgeschlossen, da hierfür die Zuständigkeit beim Consell de Mallorca liegt. Die Stadtverwaltung konzentriert sich auf jene Bereiche, in denen sie unmittelbar handeln und schnell wirksame Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger umsetzen kann.
Mit diesem Projekt verfolgt Manacor konsequent das Ziel, den Fußgängerschutz zu stärken und städtische Mobilität sicherer und lebenswerter zu gestalten.
Quelle: Agenturen





