Streik der Fluglotsen auf den kanarischen Flughäfen

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Am Freitag (17.04.2026) bemerkten Reisende an den Flughäfen von El Hierro, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma wenig von den internen Unruhen. Trotz des Streiks der Fluglotsen gab es keine nennenswerten Verzögerungen oder lange Warteschlangen, da strenge Mindestdienstregelungen vorerst greifen.

Der Streik betrifft die Kontrolltürme der vier privatisierten Flughäfen auf den genannten Inseln und ist unbefristet. Die Gewerkschaften USCA und CCOO bemängeln die hohe Arbeitsbelastung, die Urlaubsverzicht und häufige Dienstplanänderungen zur Folge hat, was die Flugsicherheit gefährden könnte.

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Die nahezu vollständige Aufrechterhaltung des Flugbetriebs (100%) durch staatliche Vorgaben, aufgrund der hohen Abhängigkeit der Kanarischen Inseln vom Flugverkehr, wirkt für Reisende beruhigend, für die Streikenden jedoch frustrierend, da der Verhandlungsdruck minimiert wird.

Die Lage in den Abflughallen war ruhig, Flugausfälle wurden nicht angezeigt und die meisten Flüge starteten pünktlich. Aktuell sind die Auswirkungen für Urlauber gering, jedoch warnen Gewerkschaften vor langfristigen Problemen durch Personalermüdung.

Reisende zu den kleineren Inseln sollten ihren Flugstatus im Auge behalten. Das Personal steht unter Druck, während das Unternehmen Kosten senken will. Fluglotsen sehen sich zu diesem Schritt gezwungen, während Reisende unbeeindruckt ihre Koffer aufgeben.

Quelle: Agenturen