Streik der Rettungssanitäter auf Mallorca ausgesetzt

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Das Streikkomitee der Gesundheits- und Pflegeverwaltung der Balearen (Gsaib) hat die für Mittwoch, den 24., und Freitag, den 26. Juni, geplanten Arbeitsniederlegungen ausgesetzt, nachdem in letzter Minute eine Einigung mit der Geschäftsführung des öffentlichen Unternehmens erzielt worden war.

In einer Erklärung betonte die Arbeitnehmervertretung jedoch, dass der für kommenden Montag, den 29. Juni, geplante unbefristete Streik sowie die für denselben Tag vor dem „Consolat de Mar“ einberufene Kundgebung aufrechterhalten werden.

Am 15. Juni einigten sich die Parteien auf verschiedene Aspekte bezüglich der Begleichung der von der Gsaib gegenüber ihren Beschäftigten entstandenen Schulden, wobei einige Punkte wie die Aushandlung des Beschwerdeverfahrens und die Festlegung der Zahlungsmodalitäten noch offen blieben.

Lesetipp:  Brüssel lehnt das Passagierregister Spaniens ab
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Zeitreise in die 1980er Jahre mit Gustav Knudsen

Zudem wurde eine Vereinbarung über die Zahlung von Tagegeldern für Mitarbeiter getroffen, die 12-Stunden-Schichten leisten; diese belaufen sich auf etwa 450.000 Euro an seit Januar aufgelaufenen Rückständen, zuzüglich eines Vorschusses von 150 Euro pro Mitarbeiter, der im ersten Monat ausgezahlt wird, während die Vergütung im Rahmen der regulären Gehaltsabrechnung angepasst wird, womit sich der Gesamtbetrag auf rund 525.000 Euro beläuft.

An diesem Montag wurden bei einer weiteren Sitzung vor dem Schlichtungs- und Mediationsgericht der Balearen (Tamib) neue Vereinbarungen getroffen, die die Aufhebung der für diese Woche geplanten Arbeitsniederlegungen ermöglicht haben.

Es wurde eine Liste der Arbeitsplätze mit den entsprechenden Zulagen ausgehandelt, die zur Umsetzung und Anwendung noch die gesetzlichen und haushaltsrechtlichen Verwaltungsabläufe durchlaufen muss.

Darüber hinaus wurde festgelegt, dass variable Vergütungsbestandteile, die über die Planung hinausgehen, gemäß denVergütungstabellen des SAMU 061 angewendet werden. Von den beiden Punkten, die den Streik ausgelöst hatten, sind somit noch die Anpassung des gesamten Personals an die Kategorie DA15 und die Nichtanrechnung des Inselzuschlags auf die Lohnsumme zu klären.

Obwohl bei diesen beiden Punkten „erhebliche“ Fortschritte erzielt wurden, verhindern verschiedene Aspekte derzeit eine Einigung. Die Parteien haben sich – stets im Einvernehmen mit dem Streikkomitee – diese Woche als „letzte Frist“ gesetzt. Das nächste Treffen im Tamib findet am Freitag um 09:00 Uhr statt.

Quelle: Agenturen