Temperaturen von bis zu 37 Grad in IMAS-Seniorenheimen auf Mallorca

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Més per Mallorca hat angeprangert, dass in mehreren Seniorenheimen des Institut Mallorquí d’Afers Socials (IMAS) während der aktuellen Hitzewelle Temperaturen von bis zu 37 Grad gemessen wurden, und hat die Regierung des Consell aufgefordert, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Mängel an den Klimaanlagen zu beheben.

Die ökosouveränistische Partei hat diese Kritik während der Plenarsitzung des Consell de Mallorca am Mittwoch vorgebracht, bei der die Més-Ministerin Rosa Cursach versicherte, dass die Situation verschiedene Pflegeheime auf der Insel betreffe.

Laut Més wurden im Pflegeheim La Bonanova Temperaturen von bis zu 33 Grad in den Zimmern und 37 Grad in der Waschküche gemessen, während das Pflegeheim Sant Josep de les Germanetes weiterhin Probleme mit der Klimatisierung hat.

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Zudem wies sie darauf hin, dass im Pflegeheim Huialfàs in Sa Pobla 34 Grad gemessen wurden und dass im Pflegeheim von Felanitx am vergangenen 24. Juli fast 33 Grad erreicht wurden.

Cursach erklärte, dass diese Situation im Widerspruch zum IMAS-Protokoll für Hitzewellen stehe, das vorsieht, dass die Bewohner während Hitzewellen in klimatisierten oder kühlen Räumen verbleiben müssen.

Die Ministerin versicherte zudem, dass die hohen Temperaturen auch die Mitarbeiter dieser Einrichtungen und anderer IMAS-Standorte beeinträchtigen, wie beispielsweise die Büros in Inca, wo nach den ihr vorliegenden Daten ebenfalls Temperaturen von über 37 Grad gemessen wurden.

Més forderte zudem ein spezifisches Protokoll zum Schutz der 1.100 Obdachlosen, die auf Mallorca leben und mit extremer Hitze zu kämpfen haben.

Die Ministerin erinnerte daran, dass sie bereits vor einem Jahr die Ausarbeitung eines solchen Plans gefordert habe, und kritisierte, dass dieser noch immer nicht umgesetzt worden sei.

Quelle: Agenturen